Als Erfolgsmodell bezeichnete CDU-Sprecher Christof Reichert das Verkaufsfahrzeug, der die Frage in den Raum stellte, ob vielleicht ein zweites Fahrzeug für den östlichen Landkreis möglich ist. Im kommenden Jahr muss nun aber erst einmal das vorhandene Cap-Mobil ersetzt werden. Schon im Vorfeld erklärte sich die Heinrich-Kimmle-Stiftung bereit, das Fahrzeug weiterzubetreiben. Ein Angebot über rund 138 000 Euro für das neue Fahrzeug liegt ihr bereits vor. „Dafür hat die Daniel-Theysohn-Stiftung bereits einen Zuschuss von 41 000 Euro zugesichert“, berichtete Ganster. Ein Förderantrag bei der „Aktion Mensch“ ist ebenfalls gestellt. Ungewiss sei aber, ob sie einen Zuschuss gewährt.

Nach jetzigem Stand belaufen sich die verbleibenden Kosten für die Anschaffung zwischen 41 800 und 97 000 Euro, wovon der Landkreis die Hälfte übernehme, die andere Hälfte die fünf restlichen Verbandsgemeinden, sagte Ganster. Dass die fünf Verbandsgemeinden weiterhin das Angebot nutzen wollen, fragte Ganster bereits ab: „Alle wollen daran festhalten.“


Am Ende sprachen sich die Kreistagsmitglieder für die finanzielle Beteiligung an der Neuanschaffung aus. „Das ist die Summe, die wir durch die Umschuldung einsparen“, merkte Reichert schmunzelnd an. Seine Anmerkung bezog sich auf einen zuvor gefassten einstimmigen Beschluss zur Umschuldung von Investitionskrediten. Durch diese Umschuldung spart der Landkreis etwa 48 000 Euro im Jahr, wie Hüther erläuterte.

(bme)
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