Für Dieter Glahn ist insbesondere die Frage nach einer wohl nicht zu umgehenden längeren Bauzeit Grund dafür, das jetzt nochmals alle an einen Beratungstisch müssen. Nachrangig dabei die Kostenfrage. Das Wohl der Kinder stehe im Vordergrund und eine Auslagerung über 12 Monate? Dieter Glahn hat da seine Bedenken, wenngleich die Kostenfrage gerade aus Großbundenbacher Sicht nicht unerheblich sei, schließlich gebe es den Beschluss über die Kostenobergrenze von 500 000 Euro aus Kleinbundenbacher Sicht.

Der Großbundenbacher Ortsbürgermeister sieht auch andere Lösungen, um das Raumproblem zu lösen. „Statt im rückwärtigen Bereich in der Höhe aufzustocken, könnten wir im vorderen Bereich zum Feuerwehrgerätehaus einstockig erweitern“, so Dieter Glahn. Der jetzt im Obergeschoß vorhandene Turnraum könnte für Gruppenräume des Kindergartens umgebaut werden. Dieser Turnraum, der auch als Sitzungssaal für die Zusammenkünfte der Ratsmitglieder und kleinerer Versammlungsraum der Ortsgemeinde eine multifunktionelle Nutzung haben soll, müsste vor der Eingangsfront des jetzigen Kindergartens entstehen. „Wir brauchen dann keine Deckendurchbrüche, keine Gaube auf dem Dach und ähnliche Dinge“ Gespräche mit dem Kreis- und Landesjugendamt sind für Oktober terminiert. Bis dahin sollte abgeklärt sein, mit welchen Fördermitteln die Ortsgemeinde rechnen kann. Entsprechende Gespräche mit der Verwaltung bei der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land sollen geführt werden, sagt Dieter Glahn.


top