Laientheater

Verspätetes Weihnachtsgeschenk

Die Käshofer Laienspieler sind wieder in ihrem ElementFOTO: Norbert Schwarz

Käshofen. Mit „Liebe, Frust und Schwiegermütter“ wollen die Käshofer Laienspieler das Publikum zum Lachen bringen.

Liebe, Frust und Schwiegermütter. Diese drei Schlagworte werden am ersten Weihnachtsfeiertag wieder dafür sorgen, dass der Bühnenboden des Dorfgemeinschaftshauses in Käshofen bebt. Derzeit wird für die Premiere am 25. Dezember  um 20 Uhr eifrig geprobt und viel gelacht. Das zehnköpfige Ensemble, welches sich auf die drei Theaterabende akribisch vorbereitet – die weiteren Aufführungen sind am 5. und 12. Januar jeweils um 20 Uhr – hat jetzt schon beim Einstudieren, jede Menge Spaß.

 Die Geburtsstunde des Laientheaters in der neueren Zeit war 1985. Seither sind die Käshofer Laienmimen im Element. Die bekannten Bühnenakteure wie Edith Schneider, Lore und Klaus Marhöfer oder Karl Hoffmann und Wolfgang Schwenk wissen schon seit mehr als 30 Jahre, wie man das Publikum mitreißt und zum Lachen bringt. „Den Nervenkitzel, sich in die jeweilige Rolle mit Haut und Haaren hineinzuversetzen, verspüren wir in jedem Jahr aufs Neue, gell Edith“, meint Karl Hoffmann, der zusammen mit der Angesprochenen, Lore und Klaus Marhöfer und Wolfgang Schwenk zu den Urgesteinen auf der Käshofer Spielbühne zählt. „Es macht in jedem Jahr neuen Spaß“, gibt auch Edith Schneider zu, der auch im diesjährigen Stück „Liebe, Frust und Schwiegermütter der passende Part zufällt. Die Stückeauswahl ist eine Kunst für sich, schließlich soll jedes einheimische Spieltalent entsprechend seiner Stärken mitwirken können. „Manchmol wachst mer a do noch e bissje enin“, meint Andreas Mohrbach, der inzwischen gleichfalls zum Spielerstamm zählt und wie alle anderen schon beim Einstudieren den ganz besonderen Probeflair im Dorfgemeinschaftshaus seines Heimatortes zu schätzen weiß. „Ess iss hald immer luschdich, Weihnachtsgebäck fehlt auch nicht und weil das mitunter etwas trocken ist, bedarf es dann auch der passenden Spülung“, scherzt Andreas Mohrbach und hat die Lacher auf seiner Seite.

Wie die drei Schlagworte vermuten lassen, geht es diesmal in einer Beziehungskomödie drunter und drüber. Nach 25 Ehejahren hat die Leidenschaft bei den Eiermanns einen Durchhänger. Von „Schmetterlingen im Bauch“ kann keine Rede mehr sein. Die Turbulenzen am Ehehimmel sind vorprogrammiert, verrät Edith Schneider und fügt hinzu, dass mehr vom Stück und seinem Ausgang auf keinen Fall verraten wird. „Die Zuschauer sollen ja gespannt wie Regenschirme sein.

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