Anzeige Ich lebe gerne in Großsteinhausen

„Wir treffen uns gerne am Baumstamm“

Alexander Schwartinski mit Kindern und Freunden am beliebten „Stammtisch“ im Mühlweg.FOTO: Volker Baumann

Im Großsteinhauser Mühlweg wird gute Nachbarschaft gelebt.

Alexander Schwartinski ist sozusagen „Neuankömmling“ in Großsteinhausen. Vor drei Jahren hat es ihn mit seiner Frau Kathrin und dem jetzt fünfjährigen Sohn Lennart dorthin gezogen. Inzwischen kam noch das zweijährige Töchterchen Marla zur Welt und alle fühlen sich pudelwohl im Mühlweg 15 in Großsteinhausen. Beim Zweibrücker Stadtmenschen Alexander, der sich 2015 mit seiner vom Land stammenden Frau auf Grundstückssuche begab, schwirrte bereits der Gedanke an ein schönes Landleben durch den Kopf, als beide in Großsteinhausen fündig wurden. „Wir wollten selbst bauen und haben hier ein tolles Fleckchen mit prima Aussicht gefunden“, schwärmt der Neu-Großsteinhauser von der schönen Lage des Eigenheims. Nicht nur das, auch das Umfeld und die Nachbarschaft hätten gleich positiv überrascht, denn man sei hier überaus hilfsbereit im Ort. Die Familie fühle sich sehr wohl und man habe über den Kindergarten, dann auch über die Mitgliedschaft bei „Großsteinhausen aktiv“,  schnell Anschluss zu anderen Familien gefunden. Im Mühlweg gebe es seit einiger Zeit einen regelrechten „Stammtisch“, der aus einer Laune der Natur heraus entstanden sei. Von einer Tanne, die habe gefällt werden müssen, sei beim Abtransport noch ein Stück des Stammes auf dem Bürgersteig stehengeblieben, das sich ideal zum Tisch habe umfunktionieren lassen und seit dieser Zeit stetiger Treff- und Anlaufpunkt der Nachbarschaft sei. „Wenn man sieht, dass jemand da steht, geht man halt einfach dazu, je nach Lust und Laune“, beschreibt Alexander Schwartinski die Gepflogenheiten am „Stamm“-Tisch im Mühlweg, den auch Ortsbürgermeister Volker Schmitt, direkter Nachbar der Familie, gerne besucht. Ein weiterer Lieblingsplatz der Familie sei der Dorfbrunnen mit dem Kneippbecken. Sohn Lennart gefallen die Aktionstage im Kindergarten, der sich in diesem Jahr rund um das Leben der Bienen drehte. „Wir gehen auch jedes Jahr auf den Kartoffelacker“, erzählt er vom Abenteuer Kartoffelernte und anschließendem Rösten im Feuer. Wegen der Trockenheit habe man diesmal auf offenes Feuer verzichtet und dafür habe es leckere Kartoffelsuppe gegeben. Am liebsten esse er allerdings „Matschkartoffel“!? Eine schöne Matschhaut um die Kartoffel, angerührt aus Erde und Wasser – und schon kann sie im Feuer nicht gleich verbrennen. Familie Schwartinski gefällt auch „Gisela“. „Gisela“ ist abgekürzt, heißt ausgeschrieben „Großsteinhauser-Info-Seite-Erzählung-Landleben-Anzeigen“, ist eine Dorfzeitung und informiert die Bürger über das Dorf- und Vereinsleben, unter anderem auch mit Geschichten von Leuten, Hobbys oder Fundstücken. Mit und über „Gisela“ tauscht man sich natürlich auch gerne am Baumstamm-Stammtisch aus. ⇥bav

Eine Fahrt aufs Zweibrücker Oktoberfest hatte „Großsteinhausen aktiv“ beim Merkur-Gewinnspiel gewonnen.FOTO: Volker Baumann
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