„Unser Dorf hat Zukunft“

Landesjury lobt Großsteinhausen

Ortsbürgermeister Volker Schmitt (rechts) zeigte der Jury auch den Dorfplatz. FOTO: Norbert Rech

Großsteinhausen. Einzig die helle Farbe der Leichenhalle und fehlende Frauen im Ortsgemeinderat bemängelt.

Durchweg gute Noten erhielt Großsteinhausen gestern von der Jury im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der zurzeit auf Landesebene ausgetragen wird. Kein Wunder – schließlich kann die Ortsgemeinde einiges vorzeigen – von den Kirchen, über den kleinen Laden, den Dorfplatz bis hin zu dem schmucken Sportgelände am Ortsrand. Vor allem aber zeigte sich der Leiter der Kommission, Franz Kattler, von der regen Teilnahme der Einwohner beeindruckt, die ihr Dorf gestern Nachmittag eineinhalb Stunden lang präsentierten.

„Man spürt, dass die Dorferneuerung hier große Spuren hinterlassen hat“, lobte Kattler die vielen Projekte, die in diesem Rahmen auf den Weg gebracht worden seien. Insgesamt seien es 22 Maßnahmen gewesen. Gefallen hätten ihm auch die vielen Grünflächen und Bäume. Auch der Straßenausbau habe sich positiv auf das Ortsbild ausgewirkt. „Dafür haben wir seit 2005 wiederkehrende Beiträge“, nannte Ortsbürgermeister Volker Schmitt. Eine der Voraussetzungen dafür.

Auch Jury-Mitglied Thomas Weyrich hat einen „super Eindruck“ aus Großsteinhausen mitgenommen. Positiv sieht er die „gute Zusammenarbeit“ zwischen Kirche, Gemeinde und Sportverein. Diese führe dazu, dass auf bestehende Strukturen zurückgegriffen werde. Statt ein teures Bürgerhaus zu bauen, werden hier beispielsweise die Räume der Kirche auch von der Ortsgemeinde und manchen Gruppen genutzt. Die Infrastruktur bewertet Weyrich als „hervorragend“. Es sei im Grunde alles vorhanden. Auch gebe es eine gute Breitbandversorgung, die schnelles Internet ermögliche. „Die Homepage der Gemeinde ist sehr nutzerfreundlich“, lobte das Jurymitglied, der sich diese im Vorfeld des Besuchs schon angeschaut hat.

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