Konstituierende Ratssitzung

Dieter Glahn ruft zur Zusammenarbeit auf

Dieter Glahn ist neuer und alter Bürgermeister von Großbundenbach. FOTO: Norbert Schwarz

Großbundenbach. (cos) An der örtlichen Führungsspitze ändert sich nichts in Großbundenbach. Der bisherige Ortsbürgermeister Dieter Glahn ist bereits bei der Wahl vom 26. Mai zur Überraschung vieler erneut im Ehrenamt bestätigt worden und konnte gleich vier weitere Bewerber,  Elfriede Mailänder, Annette Morsch, Steffen Schmidt und Hans Speicher hinter sich lassen.

Jetzt wurden auch der erste Ortsbeigeordnete Wolfgang Rapp (SPD) und die Ortsbeigeordnete Agathe Wieder-Hofmann bestätigt.

Neben den Listenbewerbern der SPD sind nunmehr im Großbundenbacher Rat auch die Wählergruppen Mourer und Morsch vertreten. An die SPD fielen insgesamt fünf Sitze, darunter die Ortsbeigeordneten Rapp und Wieder-Hofmann. Ahrens Beate und Klaus Forsch standen auf der Mourer-Liste, von der Morsch-Liste schaffte Norbert Otto Kuntz den Sprung ins Gemeindeparlament. Bei seiner Wahl zum ersten Ortsbeigeordneten erhielt Wolfgang Rapp drei Gegenstimmen, Agathe Wieder-Hofmann zwei. Eigene Kandidaten sind von den Listen Morsch und Mourer nicht benannt worden. „Die Wahl wäre auch eine Möglichkeit gewesen zu zeigen, dass man zusammenarbeiten will“, sagte Ortsbürgermeister Dieter Glahn im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Gegenstimmen seien zwar legitim und demokratisch, doch die Sitzverteilung signalisierte klar, das die Bewerber der SPD einen Stimmenvorteil haben. „Dennoch, ich werden zur engen Zusammenarbeit aufrufen und bin bereit, auch die beiden Oppositionsgruppen ins Geschehen  einzubinden.“ So stellt sich Dieter Glahn eine umfassende Vorinformation für die späteren Ratsentscheidungen vor. „Wir wollen doch unsere kleine Gemeinde mit den fehlenden Finanzmitteln nach vorn bringen und das geht doch nur gemeinsam“, meint Glahn.

Im übrigen verweist er auf eine ähnliche Konstellation vor Jahren. Damals sei Herbert Schmidt (CDU) sogar Ortsbeigeordneter geworden und viele Beschlüsse seien damals ohne Zwist und Streitigkeiten gefasst worden. Klaus Forsch (Mourer) hatte auch nach den Redebeiträgen von Dieter Glahn und Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker gemeint, dass „schöne Worte“ zur Genüge gewechselt worden seien und forderte, dass die Ratsmitglieder in der Opposition nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

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