Kerwe in Contwig

Die „Nawwalbacher Kerbenissja“ ließen es krachen

Die Contwiger Kerb lebt. Den 25 Straußmädels und Straußbuben sei dafür gedankt. FOTO: Norbert Schwarz

Contwig. Die Contwiger Kerwe bot einen Fackelumzug und eine lustige Straußrede. Nur Palatia Contwig sorgte für einen Schattenfleck.

Feiern bis die Schwarte kracht – diese Losung haben die „Nawwalbacher Kerbenissja“ selbst ausgegeben. Und niemand von den 25 Straußmädels und Straußbuben denkt seit vergangenem Freitag daran, diesen Weg zu verlassen. Urig, humorvoll und gespickt mit vielen Einfällen, so wird wieder in Contwig Kerb gefeiert.

„Nawwalbacher Kerbenissja“ ist der selbst gewählte Namen für die Straußbubengilde, die sich erst vor einigen Jahren gegründet hat und seitdem in der Erfolgsspur ist. Bereits in den vergangenen vier Tagen wurde dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt – der Fackelumzug am Samstag, der Zug von der VT-Turnhalle hinunter zum Sportheim der Palatia am Sonntag. Schnell vergessen ist der klitzekleine Wermutstropfen, den sich die Fußballer mit der Niederlage gegen den SV Ruhbank einhandelten, weil sie trotz der heftigen Anfeuerung des einheimischen Anhangs das wichtige Kerbespiel versemmelten.

Doch die beiden Straußredner David Betz und Jannik Freyler wussten das schon wenige Stunden danach glänzend auszubügeln und meinten lautstark: „Wir lassen uns das Kerbefeiern doch nicht vermiesen…“. Dem lautstarken Beifall der zahlreichen Zuhörer der Kerberede am frühen Sonntagabend im großen Festzelt beim Palatia-Sportheim bestätigte, dass damit der richtige Nerv getroffen war. Zumal die Rede eine Menge Pointen hatte, die für viel Gelächter sorgten.

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