Käshofen

Bewährte Pfade weiter gehen

Egon Gilbert  ist Ortsbürgermeister von Käshofen. Foto: Schwarz FOTO: Norbert Schwarz

Käshofen. Egon Gilbert ist als Bürgermeister von Käshofen eingeführt worden.

(cos) Egon Gilbert rückt nach fünfjähriger Amtszeit als Ortsbürgermeister-Stellvertreter zum ersten Bürger in seinem Heimatort auf. Der scheidende Amtsinhaber Klaus-Martin Weber führte seinen bisherigen Stellvertreter Gilbert ins Amt des Ortsbürgermeister sein. Bei der Urwahl im Mai hatten sich die Wähler klar für Egon Gilbert entscheiden. Sein Mitbewerber für das Ehrenamt war Klaus Köhler. Der Unterlegene ist in gleicher Sitzung mit neun Ja-Stimmen zum Ortsbeigeordneten und damit zum Stellvertreter von Egon Gilbert gewählt worden.

Derweil die Bürger sich für Egon Gilbert als Ortsbürgermeister mit ihrem Wählervotum aussprachen, war es Aufgabe der Ratsmitglieder in der konstituierenden Ratssitzung zum Wochenbeginn einen Stellvertreter zu wählen. Dies hätte nicht unbedingt Klaus Köhler sein müssen, doch um den Wählerwillen der Bürgerschaft zu respektieren, ist nunmehr Köhler als Stellvertreter gewählt worden. Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker, welcher der konstituierende Sitzung hautnah miterlebte, wertete diese Ratsentscheidung als gut und sprach von einem „tollen Gespann“, das sich auch bei der künftigen Amtsführung sicher ergänzen werde. Beide, Gilbert wie Köhler hätten bereits in der Vergangenheit schon bewiesen, dass ihnen die Belange der Bürger von Käshofen am Herzen liegen. Dieser Linie würden sie sicher treu bleiben. Egon Gilbert möchte auf den eingeschlagenen Pfaden seiner Amtsvorgänger fortfahren. „Ich wüsste schon, hätten wir das nötige Kleingeld, was wir noch mehr für unsere Dorfbewohner machen könnten, doch es fehlen uns einfach die Mittel. Deshalb wird auch künftig die Eigenleistung in unsere Gemeinde groß geschrieben. Eines ist sicher, wir werden nur das ausgeben können, worüber wir in der Gemeindekasse verfügen. Große Sprünge werden wir nicht machen, doch es ist bereits in der Vergangenheit viel geleistet worden und das wollen wir fortführen, etwa die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses.“

top