Ortsgemeinderat Bechhofen

Bechhofen plant etwa 25 neue Bauplätze

Beim letzten Bechhofer Baugebiet, das in der Lehmenkaut, gibt es Grünland, das als Bauland genutzt werden könnte. FOTO: Norbert Schwarz

Bechhofen. Für die Grundstücke im Anschluss an das Neubaugebiet Lehmkaut gibt es bereits viele Interessenten.

Das Erschließen von neuem Bauland hat in Bechhofen höchste Priorität. „Nachdem sich das Gebiet ,Am Daumenbösch’ nicht realisieren lässt, wollen wir jetzt die Erweiterung des letzten Baugebietes ,Lehmenkaut’ in Richtung Nachbarort vorantreiben. Die Pfalzwerke als Erschließungsträger haben wir zur Seite“, erklärt Ortsbürgermeister Paul Sefrin.

Die Bauleitplanung soll jetzt mit aller Kraft vorangetrieben werden. Stellungnahmen liegen bereits vor, weitere Gutachten sind einzuholen, Untersuchungen in die Wege zu leiten. „Im jetzigen Stadium muss die Gemeinde in Vorlage treten, doch weil die Baulandnachfrage in unserem Ort groß ist, hat unser Erschließungspartner bereits signalisiert, die Kosten zu übernehmen“, sagt Sefrin. Als mögliches Erweiterungsgelände ist das Gelände beim jetzigen „Buchenweg“ vorgesehen gewesen. Sefrin: „Die Regenrückhaltung und das Oberflächenwasser müssen wir schadlos beseitigen, das wird eine Herausforderung für die Planer sein.“ Gespräche mit den zwölf verschiedenen Grundstückseigentümern, welche im künftigen Baugebiet Flächeneigentümer sind, werden demnächst folgen. Je nach Größenzuschnitt soll es 25 bis 26 Bauplätze geben. Ein schalltechnisches Gutachten, mit dem die Einwirkungen des Straßenverkehrs untersucht wurden, liegt ebenso vor wie das Konzept des schadlosen Ableitens des Oberflächenwassers, auf welches insbesondere des SGD Süd als Fachbehörde in Kaiserslautern ein Augenmerk hat. Den Aufstellungsbeschluss für das neue Baugebiet fassten die Ratsmitglieder bereits zum Jahresbeginn.

Bürgermeister Sefrin berichtet: „Die Liste von Kaufinteressierten ist bereits lang, deshalb müssen wir mit dem Verfahren schnell zu Potte kommen. Zumal wir aller Wahrscheinlichkeit nach später auch noch in die normale Baulandumlegung müssen, weil die Zustimmung aller Grundstückseigentümer wohl nicht einzuholen ist. Aber, das Baugebiet wird auf jeden Fall kommen. Da sind der Ortsgemeinderat und ich uns sicher, weil es um die Zukunft des Ortes als Wohnortgemeinde geht.“

top