40 Jahre Jugendfeuerwehr Reifenberg

Eine Übung zum Jubiläum

An der Großübung waren mehr als 50 Jugendliche aus insgesamt fünf Wehren beteiligt. FOTO: Norbert Schwarz

Reifenberg. Die Reifenberger Jugendfeuerwehr hat ihren 40. Geburtstag gefeiert.

40 Jahre hindurch findet die Reifenberger Dorfjugend in der Jugendfeuerwehr der aktiven Löscheinheit des Ortes eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Höhen und Tiefen erlebten die Verantwortlichen, die sich, wie etwa Markus Semmet, seit Jahrzehnten um den Löschnachwuchs kümmern. Mit einem eintägigen Fest, vielen Besuchern aus dem Ort wie befreundeten Löscheinheiten und insbesondere einer durchaus beeindruckenden Großübung mit mehr als 50 Mädchen und Buben als Akteuren, wurde der Gründung der Nachwuchsorganisation in passender Form gedacht.

Sie entsteigen den mit Martinshorn und Blaulicht heranbrausenden kleineren und größeren Einsatzfahrzeugen mit angespannter Miene. Auf dem überschaubaren Übungsgelände, einer großen freien Wiese direkt gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus der Reifenberger Löscheinheit gelegen, brennt ein riesiger Holzpalettenberg lichterloh. Das Feuer soll den Brand eines imaginären Wohnhauses darstellen.

Der übende Feuerwehrnachwuchs hetzt und hastet  über das Übungsterrain. Wirft Schläuche aus, koppelt Endstücke zusammen, schließt Strahlrohr an und meldet, ganz feuerwehrtechnisch formell, einsatzbereit für Wasser marsch. Doch bis dazu der Großübungseinsatzleiter Markus Semmet höchst persönlich den Befehl gibt, dauert es noch ein Weilchen, denn wie im Ernstfall geht die Menschenrettung vor.

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