Spatenstich

2,6 Millionen für den neuen Kindergarten

Den ersten Spatenstich zum Bau des neuen Kindergartens in Contwig  vollzogen jetzt Kindergartenkinder und Ehrengäste zusammen mit Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bärmann und Landrätin Susanne Ganster.FOTO: Norbert Schwarz

Contwig. Der Bau in Contwig wurde jetzt mit dem symbolischen ersten Spatenstich gestartet.

(cos) Großer Tag für die Kleinsten in Contwig an diesem Wochenende. Oberhalb der Pestalozzi-Grundschule wurde mit dem symbolischen Spatenstich der Baubeginn zum vierten Kindergarten für rund 2,6 Millionen Euro symbolisiert. Nicht allein Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bärmann sprach von einem großen, richtungsweisenden Tag für Kinder und Eltern.

Ortsbürgermeister Bärmann blätterte in der Dorfgeschichte vier Jahre zurück. Im Mai 2015 nämlich wurde im Ortsteil Stambach damals der erste kommunale Kindergarten seiner Bestimmung übergeben. Damals wie heute dürfe ohne Übertreibung von einem Meilenstein in der Dorfgeschichte gesprochen werden, sagte Karl-Heinz Bärmann. Die Gründe für einen weiteren Kindergarten, diesmal im Ort Contwig, lägen auf der Hand. Derweil andernorts nämlich von Geburtenrückgang und Bevölkerungsschwund die Rede sei, verzeichne Contwig Wachstum allenthalben. „Contwig wächst und mit 5100 Einwohnern sind wir sogar die größte Landgemeinde im Landkreis Südwestpfalz mit einem jüngeren Altersdurchschnitt bei der Bevölkerung“, stellte Bärmann fest und konnte sich nicht den Hinweis verkneifen, dass andere Orte von einer solchen Entwicklung vielfach nur träumen.

Etwas Sorgen bereitet Ortsbürgermeister Bärmann allerdings die Kostenentwicklung bei der Einrichtung. Weil Planung und Effizienz im Kindergarten Stambach optimal seien, habe sich der Ortsgemeinderat dafür ausgesprochen, den gleichen Kindergarten oberhalb der Pestalozzischule zu schaffen. Peter Bohrer aus Zweibrücken ist wiederum Planer und Bauleiter für das Millionenprojekt, das vor vier Jahren noch 1,7 Millionen Euro teuer gewesen ist. Bärmann: „Jetzt rechneten wir schon mit 2,2 Millionen bei der Planung. Und nach den Ausschreibungen müssen wir von Kosten in Höhe von 2,6 Million Euro ausgehen.“

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