Verbandsschleppjagd beim RFV Weselberg

Junge Jagdreiter erhalten Tradition

Erwartungsfroh versammeln sich Reiter, Hunde und Zuschauer vor dem Abritt. FOTO: Cordula von Waldow

Weselberg. Rund 50 Jagdreiter waren voll des Lobes für die gelungene Verbandsschleppjagd beim RFV Weselberg. Bei idealem Reitwetter ging es hinter der Rheinland-Meute auf abwechslungsreicher Strecke 18 Kilometer weit über Wiesen, Stoppelfelder und durch den Wald.

Früher am Morgen noch hatte Petrus seine Schleusen geöffnet, doch bis sich um halb elf die Teilnehmer an der Verbandsschleppjagd 2019 auf dem Gelände des RFV Weselberg versammelten, lachte zeitweise die Sonne. „Die Böden sind optimal“, sagte der Vereinsvorsitzende, Karl Keßler, zufrieden. Nach der gemeinsamen Hubertusmesse und der ausgedehnten Feier hatten die meisten eine kurze Nacht.

„Ich bin schon noch ein bisschen aufgeregt“, räumte Mario Rutz ein. Er führte seine zweite Jagd als Master an und trug das erste Mal die Verantwortung für eine Verbandsschleppjagd. Ob der unsicheren Wetterverhältnisse blieben mit gut 50 Reitern, vorwiegend aus Reinland-Pfalz und dem Saarland, die beiden Jagdfelder mit und ohne Springen leicht unter den Erwartungen zurück. Dennoch war die Stimmung bereits vor Abritt bestens, die Reiter freuten sich, langjährige Bekannte zu treffen, Freundschaften zu pflegen und auf einen „wunderschönen Ritt“.

Voll des Lobs für das alljährliche, enorme Engagement des Vereins, der von den befreundeten Fußballern unterstützt wird, war Friedhelm von der Marwitz. Der passionierte Jagdreiter aus der Eifel war 20 Jahre lang Master von Rheinland-Pfalz und kommt immer wieder gerne nach Weselberg. „Dieser vorbildliche Zusammenhalt hier, die tolle, abwechslungsreiche Strecke, die super Stimmung – so etwas findet man heute nur noch ganz selten“, dankte er dem Vorsitzenden stellvertretend für alle Helfer.

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