Schöffen im Saarland

Sie stützen das Vertrauen in den Staat

Bei der Abstimmung gleichberechtigt auf der Richterbank: ein Berufsrichter (l.) und eine Schöffin. FOTO: dpa-tmn / Friso Gentsch

HOmburg. Rund 1000 Schöffen unterstützen im Saarland 300 hauptberufliche Richter. Volkshochschulen bieten dazu Kurse an.

Zusammen mit Berufsrichtern fällen sie in Strafverfahren als Laien Urteile „im Namen des Volkes“: die rund 1000 Schöffen, die als ehrenamtliche Richter am Landgericht Saarbrücken sowie an den Amtsgerichten Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen eingesetzt sind.

Gemeldet haben sich all diese Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 70 Jahren freiwillig, oder sie wurden von ihrem Kommunalparlament,  den Gewerkschaften, den Kirchen oder anderen Organisationen benannt und gewählt.

Anfang Januar  begann ihre neue – für viele die erste – fünfjährige Amtsperiode. Da die meisten Schöffen aber keine juristische Ausbildung haben, werden sie derzeit in Zusammenarbeit mit dem Justizministerium an der Volkshochschule (VHS) Saarbrücken sowie an fünf weiteren saarländischen Volkshochschulen von Berufsrichtern geschult.

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