Brief an den Bund

Saar-Kommunen drängen Bund zu Kohlehilfen

Klauspeter Brill, Bürgermeister von Lebach Foto: Becker&Bredel FOTO: BeckerBredel

Lebach. Mit einem offenen Brief an die Bundesregierung fordern 30 saarländische Kommunen die Gleichbehandlung aller Bergbauregionen beim Ausstieg aus der Kohle. Das Saarland sei beim Steinkohle-Ausstieg im Vergleich zum jetzigen Plan der Kohlekommission zur Braunkohle stark benachteiligt, heißt es in dem Brief, den die Bürgermeister gestern in Lebach unterschrieben.

Es gehe nicht „um eine Neid-Debatte, aber wir sehen das Saarland ganz klar im Nachteil“, sagte der Lebacher Rathauschef Klauspeter Brill (parteilos). Die Braunkohle-Regionen sollen für den Ausstieg bis 2038 Finanzhilfen über 40 Milliarden Euro erhalten, um damit 572 Maßnahmen zu finanzieren. Fürs Saarland werden dagegen nur ganze elf Maßnahmen für den Strukturwandel genannt.

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