An Trockenheit angepasst

Pflanzen, die den Klimawandel mögen

Ein Rasen, der nicht mehr grün werden will, Gemüseerträge, die spärlicher werden und Blühpflanzen, die im Sommer immer mehr Wasser wollen: Der Klimawandel ist längst auch in den Gärten der Region angekommen.

Mit ein paar Maßnahmen können Hausbesitzer aber auf mildere Winter, heißere Sommer und längere Dürrezeiten reagieren.

Mit Pflanzen, die an Trockenheit und Wärme angepasst sind, ist bereits die bessere Wahl getroffen. Wenig Wasser verbrauchen beispielsweise Sukkulenten, Steppenkerze, Distelarten wie Mannstreu, aber auch Blauraute, Königskerze, Hechtrose, Alantarten und Kräuter wie Salbei und Thymian. Ein Beet mit robusten Rosen, begleitet von Lavendel, Bartblume, Akelei, Skabiose und Blutstorchschnabel benötigt auch nicht viel Wasser.

Enger wird es für Hortensien und Rhododendren, denn die beliebten Prachtblüher brauchen stets leicht feuchte Böden. Überhaupt sollte im an den Klimawandel angepassten Garten soviel Bodenfläche wie möglich unversiegelt sein. Denn mit beispielsweise Schotter abgedichtete Böden nehmen starke Regenfälle oder Hochwasser nicht nur extrem schlecht auf, sondern können auch keine hohen Temperaturen mildern.

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