Neujahrsempfang in Oberwürzbach

„Eine der schönsten Regionen der Welt“

Eine flammende Rede hielt im Dorfgemeinschaftshaus Oberwürzbach Saar-Umweltminister Reinhold Jost. FOTO: Peter Gaschott

Oberwürzbach/Blieskastel. Beim gemeinsamen Neujahrsempfang der Biosphäre Bliesgau und Stadt St. Ingbert begeistert Umweltminister Jost mit seiner Rede.

Getobt wie der gern zitierte „Mann im Kalkofen“? Na, so wild war es dann auch wieder nicht. Gleichwohl hielt Umweltminister Reinhold Jost in Oberwürzbach am Sonntag eine glühende Rede beim gemeinsamen Neujahrsempfang der Akteure der Biosphäre Bliesgau und der Mittelstadt St. Ingbert. Das Ganze garnierte er mit einer gewaltigen Portion Enthusiasmus und Leidenschaft. In seine Ausführungen steigerte sich der Umweltminister so richtig hinein. Und auch wieder hinaus mit den Worten: „Das hier ist eine der schönsten Regionen der Welt.“ Hinter ihm ein paar herrliche Großaufnahmen von unserer Natur und Umwelt und den Menschen, die darin leben und liebend gerne aufblühen – wenn sie um sich blicken und sich daran erfreuen. Biosphäre eben – in ihrer schönsten Form. Und mit all ihren Produkten. Einige von ihnen konnte man als Gast am Sonntag genießen, als Häppchen oder in verflüssigter Form, entweder als Saft aus Äpfeln von artenreichen Streuobstwiesen oder Apfelsecco beispielsweise.

„Sie dürfen da wohnen, wo andere Urlaub machen möchten. Großes Kompliment an aller hier“, rief der Minister in einem vollen Dorfgemeinschaftshaus. Dort standen sie, die vielen Entscheider und Mitentscheider besagter Region, als da sind: der Biosphärenverein Bliesgau mit seinem 1. Vorsitzenden Torsten Czech und dessen Mitstreitern, der Verein Bliesgau Obst mit Wolfgang Hegmann, der Verein Bliesgau Genuss mit Doris Kratkey, LAG Biosphärenreservat Bliesgau mit Doris Gaa , Axel Kammerer, Vorsitzender des Biosphärenbeirats, sowie Theophil Gallo, Verbandsvorsteher des Biosphärenzweckverbandes mit Sitz in Blieskastel. Und Ortsvorsteherin Lydia Schaar, als Gastgeberin in einem hellen und freundlichen Haus, wie es sich bestimmt manch anderer Ortschef wünscht.

Lydia Schaar hob beispielhaft die Gestaltung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Oberwürzbacher „Dorfmitte am Bach“ gleich nebenan hervor. Dies sei ein Vorzeigeprojekt in unserer Region: „Ein tolles Erlebnis und ein Ort, den mittlerweile schon nach kürzester Zeit viele Oberwürzbacher bei ihren Spaziergängen ansteuern.“ Die Ortsvorsteherin sprach auch von einem „absolut vorbildlichen Engagement und einem tollen Gemeinschaftserlebnis“ in jüngster Vergangenheit beim Anlegen der Streuobstwiese auf dem Farrenberg durch den neugegründeten Obst- und Gartenbauverein.

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