Technische Universität Kaiserslautern

Forschung zur Digitalisierung im Weinbau

Die Forschungsergebnisse sollen zügig in die Beratung und in die landwirtschaftliche Praxis transferiert werden. FOTO: dpa / Matthias Merz

Kaiserslautern. Eine Arbeitsgruppe der TU Kaiserslautern entwickelt digitale Techniken für die komplette Produktionskette des Weinbaus – von der Pflanzung bis zur Traubenanlieferung

(red) Satellitenbilder, die die Nährstoffversorgung auf dem Feld zeigen, autonome Erntemaschinen und Roboter, die Schnecken bekämpfen – in der Landwirtschaft hält die Digitalisierung Einzug. Das gilt auch für den Weinbau. Informatiker aus Kaiserslautern sind an einem neuen Projekt beteiligt, das das Bundeslandwirtschaftsministerium insgesamt mit rund 3,7 Millionen Euro fördert. Es geht darum, digitale Techniken für die komplette Produktionskette des Weinbaus – von der Pflanzung bis zur Traubenanlieferung – zu entwickeln. Koordiniert wird es am Institut für Rebenzüchtung des Julius-Kühn-Instituts in Siebeldingen. Die Kaiserslauterer Forscher arbeiten etwa an neuen Speicher- und Analysetechniken.

Im Projekt sollen beispielsweise Arbeitsmaschinen wie Laubschneider oder Traubenvollernter dank moderner Sensoren die genaue Position von Pflanzen erkennen und untereinander austauschen. Damit ließe sich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren, weil sie gezielt nur noch genau dort ausgebracht werden könnten, wo sie benötigt werden.

Von Seiten der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) ist die Arbeitsgruppe Datenbanken und Informationssysteme von Professor Sebastian Michel an dem neuen Vorhaben beteiligt. Das Team wird die benötigten Server- und Software-Infrastrukturen planen und entwickeln. Auch Methoden der künstlichen Intelligenz werden hierbei Anwendung finden. Hinzu kommen effiziente Speicherlösungen.

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