Modellbahnbörse

Das Interesse an Modellbahnen ist weiterhin ungebrochen

Henry Theimer (links) aus Bad Soden fand bei Wilfried Kanders passende Tribünen und Bäume für seine Carrera-Autobahnrennstrecke.FOTO: Markus Hagen

Limbach.

Die Limbacher Dorfhalle stand am Sonntag im Blickpunkt vieler Modellbahnfreunde und Spielzeugsammler. Zum 27. Mal hatten die Modellbahnfreunde Bexbach zur ihrer jährlich stattfindenden Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse eingeladen. Rund 1200 Besucher kamen, eine Resonanz, mit der sich Klaus Simon vom veranstaltenden Verein sehr zufrieden zeigte. „Unsere Veranstaltung erfreut sich weiter einer sehr großen Beliebtheit.“ Und dies nicht nur bei den vielen Besuchern, sondern erst recht bei den 48 Ausstellern.

„Jahr für Jahr sind wir mit unserem Platzangebot für die Verkäufer und Händler ausgebucht“, so Simon. Die Nachfrage nach Stellplätzen für die Verkaufstische übersteige immer das mögliche Platzangebot. Rund 300 Meter Tischplätze standen zum Verkauf in der Limbacher Dorfhalle zur Verfügung. Simon: „Gut ein Drittel mehr Platz hätten wir durchaus noch gebrauchen können.“ Die professionellen und hobbymäßigen Händler und Anbieter kommen aus dem gesamten Saarland, aber auch aus Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Luxemburg sowie aus Frankreich. Aus Otterbach bei Kaiserslautern brachte Gerd Hornbach über 600 Modellautos der Marke Opel mit. „Die Besucher und Interessenten sind sehr gut informiert. Die Börse der Bexbacher Modellbahnfreunde hat sich inzwischen schon einen sehr guten Namen in der Modellbahn- und Spielzeugszene erobert“, ist Gerd Hornbach schon froh, dass er jährlich seine Modellauto-Palette hier präsentieren kann.

Rita und Wilfried Kanders sind nicht nur Mitglied des veranstaltenden Vereins, sondern auch seit vier Jahren aktiv bei der Börse dabei. Seit über 65 Jahren beschäftigt sich Wilfried Kanders mit Modellbahnen. „Die Börse nutze ich zum einen, um Zubehör und Bahnen zu verkaufen, und zum anderen, um neue Dinge für meine Anlage zu suchen, zu finden und auch aus dem Erlös meiner Verkäufe dann zu erwerben.“ Eine Modelleisenbahnanlage sei nämlich nie fertig. Immer wieder kann man sie erweitern oder umbauen. „Das ist das Schöne an meinem Hobby“, meint Wilfried Kanders zu seiner Leidenschaft, die er längst mit seiner Ehefrau Rita teilt.

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