„Wir haben einiges umsetzen können“, blickte Andreas Greß in seiner ersten Rede nach der Wahl zurück. „Ortsvorsteher nerven, aber das kann ich ein Stück weit nachvollziehen“, meinte der Wasserwart der technischen Werke Mandelbachtal in Richtung Bürgermeister. Mit Tussing habe er über Parteigrenzen hinweg konstruktiv zusammengearbeitet. „Der Aufzug für das Dorfgemeinschaftshaus muss kommen“, forderte der Sozialdemokrat. Auch im Gastraum des Dorfgemeinschaftshauses, vor allem in der Küche, müsse was passieren, so Greß. Zudem strebe er den Erhalt der Gemeinde-Kita im Ort an. Eine mögliche Erweiterung schließt er nicht aus. „Der Saarlandpakt wird helfen“, meinte Gerd Tussing optimistisch hinsichtlich der Haushaltslage.

Zum Schluss forderte Dominik Stolz (FWG), dass wieder ein Gemeindebediensteter und kein Ortsratsmitglied das Sitzungsprotokoll führen möge. Bezüglich der Gemeindebediensteten-Variante führte der Bürgermeister jedoch die damit einhergehenden Personalkosten ins Feld.


Der neue Ortsvorsteher, der Karin Lück (CDU) verabschiedete, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit ihr. Sie war seit 1994 im Ortsrat und zehn Jahre lang die Vorgängerin von Greß. „Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand, der nicht mehr gewählt wurde, weiterhin dem Ortsrat angehört und dort auch engagiert mitarbeitet“, so der Kommunalpolitiker.

(JMA)
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