Erfweiler-Ehlingen

Feier bei der Feuerwehr unterm Maibaum

Auch das 40. Maifest der Freiwilligen Feuerwehr am Gerätehaus in Erfweiler-Ehlingen gut besucht. FOTO: Jörg Martin

Erfweiler-Ehlingen.

„Es war um 18 Uhr schon viel Betrieb“, zog Matthias Fuchs am Mittwochnachmittag eine erste Bilanz. Wie der Löschbezirksführer der Freiwilligen Feuerwehr Erfweiler-Ehlingen im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete, war der erste Tag des traditionellen Maifestes vor dem Feuerwehr-Gerätehaus schon so gut besucht wie lange nicht mehr. Gemütliches Beisammensein bei unterhaltsamer Hintergrundmusik lautete das Motto an Hexennacht. Zuvor hatte man, wie seit 40 Jahren üblich, den Maibaum aufgestellt. Seit fünf Jahren ist der Mast aus Stahl und nicht mehr wie früher aus Holz. Er wird, wie bei einem Fahnenmast, mit einer Seilwinde und unterstützt durch eine Leiter hochgezogen.

„Das war damals eine einmalige Investition, die sich aber gelohnt hat. Der Aufwand bei einem Holzmast mit Statik und Prüfung ist hier nicht mehr notwendig“, so Fuchs. Die frühere Variante sei zu „schwer zu stemmen“ gewesen, berichtet der Feuerwehr-Chef. Zünftige Unterhaltungsmusik stand am eigentlichen Festtag, dem 1. Mai, auf dem Programm. Diese Aufgabe hatte die „Freizeitkapelle Heidehof“ übernommen.

Genauso zünftig war auch wieder das Speiseangebot zum Mittagessen. Hier setzten die Floriansjünger erneut auf die bewährten Leberknödel mit Sauerkraut sowie das Gulasch mit Klößen. Am Nachmittag ergänzte die Jugendfeuerwehr das Angebot von Kaffee und selbstgemachten Kuchen durch in Eigenregie hergestellte Waffeln in verschiedenen Variationen. Gut 50 Helfer sind an den beiden Tagen im Einsatz, verrät Fuchs. „Ohne die Ehrenamtlichen von uns, vom Musikverein und vielen, die nicht vereinsmäßig gebunden sind, wäre das Fest nicht machbar“, bedankte sich Matthias Fuchs für das Engagement der Helfer. Auch vielen Besuchern sei es wichtig, die Feuerwehr zu würdigen. Und das, obwohl überall - in beinahe jedem anderen Nachbarort - parallel ein Fest stattfindet.

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