Christmette in Martinshöhe

Sehnsucht nach Stille und Frieden

So viele Besucher wie zu Heiligabend waren schon lange nicht mehr ins Martinshöher Gotteshaus (Bild) gekommen.FOTO: Norbert Schwarz

Martinshöhe. Bis in die hintersten Bankreihen gefüllt war die große Sankt-Martins-Kirche in Martinshöhe wie viele Gotteshäuser zu Heiligabend. Das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ rückte Pfarrer Bernhard Selinger zur Predigt in den Mittelpunkt seiner Betrachtung, erinnerte die Gottesdienstbesucher dabei auch an die politischen Wirren der damaligen Zeit und die Not der Menschen.Trotz des Zeitensprunges von rund 200 Jahren fiel es dem Prediger leicht, den Bogen von der Liedentstehung hin zur Gegenwart zu spannen und dabei auf die Sorgen und Nöten der Gegenwart hinzuweisen.

Die Sehnsucht nach Besinnlichkeit, Ruhe und Frieden sie als menschliche Sehnsucht ungebrochen und gerade an Weihnachten würden sich die Menschen dadurch besonders angesprochen fühlen. Hinhören sei gerade an einem solchen Tag wichtig, um die Botschaft von Jesu Christi zu empfangen. Der Mensch sehne sich oft nach Stille, nicht allein an Weihnachten. Die Gottesdienste an Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen waren insgesamt in den Kirchen der großen Glaubensgemeinschaften gut besucht. So auch die Christmette in Großsteinhausen in der Sankt-Cyriakus-Kirche, welche in den frühen Abendstunden die Kinder des Ortes zusammen mit den Altersgenossen aus Hornbach besonders ansprechend und einfühlsam mit einem Krippenspiel zu bereichern wussten.

top