Bluttat in Köllerbach

Rätseln über die Todesschüsse von Köllerbach

Großeinsatz nach der Bluttat in Köllerbach am Donnerstagabend: Nach den tödlichen Schüssen auf einen Masseur war die Hauptstraße stundenlang gesperrt.FOTO: BeckerBredel

Püttlingen. Eine Bexbacherin soll in Köllerbach einen Mann heimtückisch umgebracht haben. Davon geht die Staatsanwaltschaft aus. Die Taverdächtige sitzt mittlerweile in U-Haft.

Welches Motiv steckt hinter der Bluttat, bei der am Donnerstagabend ein Mann im Püttlinger Stadtteil Köllerbach umgekommen ist? Auch am Tag nach den Todesschüssen ist der Grund unklar. Denn die mutmaßliche Täterin schweigt, wie Stephan Laßotta, Pressesprecher beim Landespolizeipräsidium in Saarbrücken, sagt. Die Ermittlungen gehen weiter.

Die Schreckenstat hatte sich am Donnerstag gegen 19.30 Uhr zugetragen. Nach bisherigem Kenntnis­stand der Fahnder soll eine 57 Jahre alte Frau ihrem Opfer vor dessen Massagepraxis in der Köllerbacher Hauptstraße aufgelauert haben. Als der 46-Jährige das Haus verließ, drückte die Bexbacherin ab. Mehrmals zielte sie auf ihn, worauf der Saarwellinger tot zusammenbrach. Die wenig später alarmierten Notärzte und Sanitäter konnten dessen Leben nicht mehr retten.

Bis tief in die Nacht waren Spezialisten der Kriminalpolizei am Tatort, um Spuren zu sichern. Über Stunden blieb dafür die Hauptverkehrsachse durch Köllerbach weiträumig gesperrt, die Freiwillige Feuerwehr unterstützte die Polizei.

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