Bluttat in Köllerbach

Rätseln über Todesschüsse von Bexbacherin

Nach den Schüssen auf einen Masseur war die Hauptstraße in Köllerbach stundenlang gesperrt.FOTO: BeckerBredel

Püttlingen. Die 57-Jährige soll in Püttlingen-Köllerbach einen Mann heimtückisch umgebracht haben. Davon geht die Staatsanwaltschaft aus. Die Taverdächtige sitzt seit Freitagnachmittag in U-Haft in Zweibrücken.

Welches Motiv steckt hinter der Bluttat, bei der am Donnerstagabend ein Mann im Püttlinger Stadtteil Köllerbach umgekommen ist? Auch am Tag nach den Todesschüssen ist der Grund unklar. Denn die mutmaßliche Täterin schweigt, wie Stephan Laßotta, Pressesprecher beim Landespolizeipräsidium in Saarbrücken, sagt. Die Ermittlungen gehen weiter.

Die Schreckenstat hatte sich am Donnerstag gegen 19.30 Uhr zugetragen. Nach bisherigem Kenntnis­stand der Fahnder soll eine 57 Jahre alte Frau ihrem Opfer vor dessen Massagepraxis in der Köllerbacher Hauptstraße aufgelauert haben. Als der 46-Jährige das Haus verließ, drückte die Bexbacherin ab. Mehrmals zielte sie auf ihn, worauf der Saarwellinger tot zusammenbrach. Die wenig später alarmierten Notärzte und Sanitäter konnten dessen Leben nicht mehr retten.

Bis tief in die Nacht waren Spezialisten der Kriminalpolizei am Tatort, um Spuren zu sichern. Über Stunden blieb dafür die Hauptverkehrsachse durch Köllerbach weiträumig gesperrt, die Freiwillige Feuerwehr unterstützte die Polizei.

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