Aero-Club Pirmasens wurde Zweiter in der Vereinswertung

Reife Leistungen der Segelflieger

Max Kries unterwegs mit seinem Segler vom Typ Libelle im Wettbewerbsfieber des Langstreckenfluges. FOTO: Aero-Club Pirmasens

Rieschweiler-Mühlbach. Der Aero-Club Pirmasens konnte in vielen Bereichen Erfolge seiner Aktiven feiern.

(red) Die deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug (DMST) findet immer von April bis Oktober statt. Mit von der Partie natürlich auch der Aero-Club Pirmasens, der seinen Sitz auf der Pottschütthöhe in Rieschweiler-Mühlbach hat. Bei diesem Wettbewerb werden Flüge bewertet, die mit einem sogenannten GPS-Logger aufgezeichnet und zu der zuständigen Sportkommission Segelflug gesendet werden. So ergeben Dreiecksflüge die höchste Punktzahl, vor allem wenn der Startort erst nach einigen Hundert Kilometern und mehreren Flugstunden erreicht wird. 26 Aero-Club Piloten des Clubs flogen bei 310 Flügen 1 166 618 Kilometer, sodass der Verein Platz zwei in der Vereinswertung erreichte.

Weitere hervorragende Platzierungen der einzelnen Klassen Rheinland-Pfalz: 15-Meter-Klasse: 2. Platz Markus Krieg (Dellfeld); 18-Meter-Klasse 1. Platz Jörg Poppenhäger (Wellesweiler), 3. Platz Norbert Kries (Homburg); Offene Klasse: 2. Platz Florian Spath (Beckingen), Standard Klasse: 4. Platz Max Kries (Landstuhl) sowie 3. Platz in der Juniorenwertung; Doppelsitzer: 2. Platz Arne Knodel (Zweibrücken) und Dieter Schuhmann (Saarbrücken); Junioren-Club-Klasse: 2. Platz Florian Spath, 4. Platz Felix Kries (Landstuhl); Mannschaft Junioren: 2. Platz Florian Spath, Tilmann Kries (Kaiserslautern), Max Kries, sowie 6. Platz auf Bundesebene; Frauenwertung: 3. Platz Julia Poppenhäger (Wellesweiler).

Neu bei den Pirmasenser Segelfliegern ist der Wandersegelflug. Diese Flüge ohne Motor mit dem Ziel auf einem fremden Flugplatz zu landen und den nächsten Tag von dort aus wieder in den Aufwind geschleppt zu werden, führen ins Ungewisse, da die Wetterbedingungen und somit die Aufwinde in einigen Hundert Kilometern Entfernung oft völlig anders sind. Mit hohem fliegerischen Können wurden 2019 bemerkenswerte Strecken geflogen, die nicht vorzeitig in einer Wiese endeten und die Rückholmannschaft mit Flugzeuganhänger des Aero-Club somit nicht zum Einsatz kam.

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