Kinonacht an der Burg

Wenige Zuschauer beim Kino-Open-Air

Die tragikomische Geschichte von Amandus Rosenbach, im Film „Honig im Kopf“ gespielt von Dieter Hallervorden, mochte beim Sommernachtskino auf der Kirkeler Burg in Sachen Zuspruch nicht wirklich zünden, gerade mal 80 zahlende Gäste fanden sich zum Open-Air-Filmgucken ein. FOTO: Thorsten Wolf

Kirkel. Die Kinonacht an der Kirkeler Burg konnte angesichts von rund 80 Gästen nicht überzeugen. Ob es am zu guten Wetter lag, am Fußball-WM-Spiel um Platz drei — oder war der gezeigte Film „Honig im Kopf“ etwas zu anspruchsvoll?

War es die Auswahl des Films? War es das vielleicht  zu gute „Schwenker-Wetter“? Oder hatte gar das Spiel um den dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft seinen negativen Einfluss? In jedem Fall: Mehr als 80 zahlende Gäste waren es am Samstagabend nicht, die sich das „Sommernachtskino“ auf der Kirkeler Burg gönnten.

Nun wird man sich da bei der Gemeinde als Veranstalter wohl überlegen müssen, wie es mit der Veranstaltung, die alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Burg-Open-Air den Schlusspunkt im Sommerprogramm auf der Kirkeler Burg setzt, weitergehen wird. Grundsätzlich ist man bei solchen Events natürlich vor allem auf das Wetter angewiesen. Da passte das Ambiente am Fuß des Burgturms inmitten des Burggrabens für die Gäste eigentlich perfekt. Da gab‘s also am Samstag eigentlich nichts zu klagen – außer dass es vielleicht, wie beschrieben, ein wenig zu gut war und die potenziellen Gäste nicht aus dem eigenen Garten zu locken waren.

Wahrscheinlicher als Grund für den eher mauen Zuspruch dürfte dann wohl sein, dass die Auswahl des Films nicht die Strahlkraft mitbrachte, die man sich erhofft hatte. Dabei mochte man zumindest auf dem Papier davon ausgehen, dass Til Schweigers Produktion „Honig im Kopf“ mit Dieter Hallervorden in der Rolle des demenzkranken Amandus Rosenbach schon für Interesse sorgen könnte.

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