Hobby-Ausstellung

Dekoratives für Weihnachten und mehr

Rita Weiland töpfert bereits seit mehreren Jahrzehnten in ihrer Freizeit. Bei der Hobby-Ausstellung in Limbach bot sie den Besuchern eine Vielzahl an Keramik in allen Formen und Farben an.FOTO: Bill Titze

Limbach . Der Heimat- und Verkehrsverein Kirkel hatte am Wochenende zu einer Hobby-Ausstellung nach Limbach eingeladen. 

Hobbys – das sind in der heutigen Zeit, in der jeder mit jedem elektronisch verbunden ist, etwas ganz Individuelles und Wertvolles. Das war bei der diesjährigen Hobby-Ausstellung des Heimat- und Verkehrsvereins Kirkel überall zu spüren. Hinter den Arbeiten, die an den insgesamt 46 Ständen ausgestellt waren, steckte sehr viel Arbeit, aber eben auch Spaß und Leidenschaft. So zum Beispiel bei Rita Weiland, die an ihrem Stand eine Vielzahl an selbstgemachten Töpferwaren in allen Formen und Farben anbot. „Das Töpfern mache ich jetzt schon mehrere Jahrzehnte“, erzählte Weiland von ihrem Hobby. „Die Hobby-Ausstellung gibt mir dann einfach die Möglichkeit meine Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.“

Präsentation ist natürlich bei jeder Ausstellung ein entscheidendes Stichwort, aber bei der Hobby-Ausstellung in Limbach sind es nicht nur die Individuen, die sich mit ihren Werken vorstellen, sondern auch die Gemeinde. „Für Kirkel ist das natürlich eine tolle Gelegenheit, um sich nach außen hin zu präsentieren“, war Bürgermeister Frank John (SPD) von der Bedeutung der Ausstellung für die Außenwahrnehmung überzeugt. Dazu gehörte auch, dass die meisten Aussteller aus der Gemeinde selbst kamen. Dementsprechend war die Veranstaltung „eine gute Gelegenheit, Leute, die man kennt, wiederzusehen“, wie Hobby-Töpferin Weiland anmerkte.

Der Charakter der Schau war somit weniger von einer kühlen Käufer-Verkäufer-Atmosphäre geprägt, als vielmehr von einer familiären Stimmung. Und gerade die Familie spielte in diesem Jahr eine besondere Rolle, denn eines der großen Highlights waren die gerade erst erschienenen Ortsfamilienbücher für Limbach und Kirkel von der Abteilung Genealogie des Heimat- und Verkehrsvereins. Mit Doris Leibrock, Renate Hilpert und den verstorbenen Harald Reviol und Doris Zimmer widmeten vier Personen einen Großteil ihrer Freizeit diesem Werk. Dass dahinter eine Unmenge an Arbeit steckt, wurde bereits deutlich, wenn man sich die Zahl von 750 Seiten vor Augen führt, die alleine das Buch für Kirkel umfasst. „Wir haben 14 Jahre für das Projekt benötigt“, so Leibrock.

(tib)
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