Der war zwar gar nicht vorgeschlagen, da aber das KSVG es möglich macht, bei einer solchen Wahl jedes Mitglied des Gemeinderates unabhängig von Wahlvorschlägen zu wählen, nutzten drei Ratsmitglieder diese Möglichkeit (das sollte an diesem Abend kein Einzelfall bleiben). Es kam also zur Stichwahl zwischen Ostermayer und Hochlenert. Die konnte dann der SPD-Kandidat mehrheitlich mit 17 zu 13 Stimmen für sich entscheiden.

Beim nächsten Wahlgang ging es einfacher zu, hier trat nur Peter Voigt von der SPD an. Er konnte 27-Ja-Stimmen für sich verbuchen, eine Stimme gab es für die nicht-vorgeschlagene Sarah Hochlenert, zwei waren ungültig. Bei der Wahl zum dritten Beigeordneten gab es dann wieder ein Aufeinandertreffen der beiden größten Fraktionen. Die SPD nominierte Max Victor Limbacher, die CDU Steffen Schäfer. Limbacher konnte die Wahl mit 16 Stimmen für sich entscheiden, sieben Ratsmitglieder votierten für Schäfer, die nicht vorgeschlagene Sarah Hochlenert erhielt erneut eine Stimme, der ebenfalls nicht antretende Martin Baus von den Grünen sogar zwei. Vier Stimmen waren ungültig.


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