Investitionen

Eine neue Halle bei Saar-Blankstahl in Homburg

Saar-Blankstahl investiert und errichtet eine rund 4300 Quadratmeter großen Halle mit kompletter Infrastruktur auf dem Gelände an der Mainzer Straße. FOTO: Saar-Blankstahl

Homburg. Zwischen der  Mainzer Straße und der Bahnstrecke ertreckt sich in Homburg das Werk der Saarstahl AG. Derzeit starten dort Arbeiten zur Erweiterung der Wärmebehandlungskapazität bei Saar-Blankstahl.

Die Investition umfasst im ersten Bauabschnitt die Errichtung einer rund 4300 Quadratmeter  großen Halle mit kompletter Infrastruktur und Kränen, eines Rollenherdofens zur Wärmebehandlung sowie einer Richtmaschine mit entsprechender Verpackungseinheit. Die Inbetriebnahme der neuen Wärmebehandlungsanlage ist für den Herbst 2020 geplant. Die Arbeiten, so das Unternehmen, finden auf einem noch unbebauten Teil des Geländes des Unternehmens statt.

„Mit dem Ende 2018 gefassten Aufsichtsratsbeschluss, die Glühkapazität der Tochtergesellschaft zu erweitern, antwortet die Saarstahl AG auf einen zu erwartenden Anstieg der weltweiten Nachfrage nach wärmebehandeltem Stabmaterial und auf die Anforderung nach Stählen in höheren Qualitäten, die gerade auch in der Elektromobilität eine wichtige Rolle spielen. Hierfür investiert das Unternehmen 17 Millionen Euro“. heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Saar-Blankstahl ist Spezialist für anspruchsvolle Produkte aus blankem Stab und produziert mit modernsten Anlagen und Fertigungsprozessen nach Kundenspezifikationen maßge­schneiderte Lösungen vor allem für die Automobil­industrie, den Maschinenbau, die elektromechanische Industrie und die Drehteile- und Wälz­lagerindustrie. Die Saar-Blankstahl GmbH bezieht das Walzmaterial ausschließlich von der Muttergesellschaft Saarstahl AG.

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