Finanzspritze fürs Waldstadion

Millionen für Sanierung des Waldstadions

Michael Forster, um drei Millionen Euro in Sachen Waldstadion glücklicher, Innenminister Klaus Bouillon und FCH-Präsident Herbert Eder. FOTO: Thorsten Wolf

Homburg. Innenminister Klaus Bouillon übergab am Dienstag Fördermittel an Homburgs Bürgermeister Michael Forster für die Traditionssportstätte.

Es waren eine ganze Menge Zahlen, die da am Dienstagnachmittag im Homburger Waldstadion die Runde machten. Anlass für die Zahlenkolonnen war der Besuch von Innen- und Sportminister Klaus Bouillon. Der hatte einen Zuwendungsbescheid von insgesamt drei Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen in Homburgs Traditionssportstätte im Gepäck. In diesem Millionenbetrag die schon die eine Millionen Euro enthalten, die Bouillon im Jahr 2017 bereitgestellt hatte.

Damit nehmen die Planungen zur Aufbereitung des Stadion zumindenst finanziell deutlichere Formen an. Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt in Höhe von zehn Prozent des Zuwendungsbescheides stehen damit 3,3 Millionen Euro bereit. Was gestern allerdings klar wurde: Nötig sind nach derzeitiger Grobkostenschätzung rund sieben Millionen Euro, um den Stadionbau wieder auf Stand zu bringen – eingerechnet Maßnahmen, um das Waldstadion auch drittliga-tauglich zu machen. Hier sah Homburgs Bürgermeister Michael Forster, neben dem Land als Geldgeber, nicht nur die Stadt in der Pflicht. „Auch der FC Homburg wird hier seinen Beitrag leisten müssen, wenn es um die Frage der Drittliga-Tauglichkeit geht.“ Aber auch mit den anderen Vereinen, die das Waldstadion nutzen, das sich im Eigentum der Stadt befindet, werde man sich zusammensetzen, so Forster, „und die Frage der Restfinnazierung besprechen“.

Was ist konkret an Sanierungsmaßnahmen geplant? Hier nannte Forster an erster Stelle die sanitären Anlagen im Spieler- und Fanbereich sowie die Umkleiden für die Aktiven. Auch eine Überdachung des Fanblocks stehe an, das alles seien die ersten Ziele. Wann genau es losgeht, das konnte Forster gestern nicht definitiv sagen, „der Zeitraum ist noch nicht ganz klar. Das wird noch etwas dauern“. Grundsätzlich werde man die Arbeiten aber Stück für Stück angehen.

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