Laut Projektplaner Ecker sei der Zuschussantrag eingereicht. Das Problem sei hier, dass man bis vor kurzem davon ausgegangen sei, Einzelanträge stellen zu können. „Wegen der Komplexität des Baus ist das Genehmigungsverfahren aber nur im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens möglich.“ Dieses sorge aber für eine deutliche Verlängerung der Bauzeit. Um die Fördergelder aus Brüssel zu bekommen, müsste das Projekt Ende 2023 fertig gebaut und abgerechnet sein. Realistischer Baubeginn sei nun wohl aber erst im März 2023. Dann sei der Abschluss Ende April 2026 zu vermuten – lange nach dem Auslaufen des EU-Förderprogramms.

Diese ernüchternde Einschätzung sorgte letztlich dafür, dass der Stadtrat vor der Aufstellung eines Bebauungsplanes Klarheit wollte, welche Maßnahmen am Schlossberg realistisch seien und wofür die Stadt Zuschüsse bekomme. Wobei wohl entschieden ist, dass die Ampel für einen Aufzug auf Rot steht.


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