Sturmschaden mit Folgen

Auferstehungskirche weiter ohne neues  Dach

Der Sturm Anfang März hatte auch  einen Teil des Daches der Auferstehungskirche in Reiskirchen abgedeckt. Die Folgen sind weiter zu spüren: Im Moment sind hier keine Gottesdienste möglich.FOTO: Thorsten Wolf

Reiskirchen. Sturm Eberhard hat vor etwa einem Monat auch das Dach der Auferstehungskirche beschädigt. Hier werden seitdem keine  Gottesdienste gehalten. Bevor repariert wird, ist ein zweites Gutachten nötig.

Seit Sturm Eberhard Anfang März auch über Homburg hinwegfegte, gibt es in der Auferstehungskirche in Reiskirchen keine regulären Gottesdienste mehr. Damals wurde das Kirchendach massiv beschädigt. Das Blechdach wurde auf einer Fläche von 15 bis 20 Quadratmetern aufgehebelt und sozusagen umgefaltet, auch die Teerbahnen darunter waren nicht mehr vorhanden, sodass ein großes Loch klaffte – so hatte die Feuerwehr den Schaden am Tag danach zusammengefasst. Der Blick von Pfarrer Pirmin Weber war schon kurz nach dem Sturm einigermaßen sorgenvoll. Und es sollte sich bewahrheiten, was er da nur vermutete: Je nachdem, wie hoch der Schaden sei, müsse ein Gutachter eingeschaltet werden. Davon hänge letztlich auch ab, wie lange die gegenwärtige Sperrung der Kirche anhalten werde.

Ein solcher Gutachter habe sich das Ganze vor 14 Tagen auch angeschaut, berichtet Weber jetzt im Gespräch mit unserer Zeitung weiter. Allerdings schicke die Versicherung nun noch einen zweiten Gutachter. Ein Termin, wann dieser nun vor Ort vorbeikommt, stehe noch nicht fest.

So ganz ungeschützt wie direkt nach dem Sturm, steht die Kirche nicht mehr da. Einsturzgefahr bestehe nicht, versichert Weber. Eine Fachfirma habe Folie übers Dach gelegt und die beschädigten Teile abgeschnitten. So dürfte eigentlich kein Wasser mehr hinein gelangen. Allerdings löse sich die Holzkonstruktion unter dem Blech langsam auf. Zudem sei noch unklar, wie sehr das Holz auf der Seite, die nicht vom Sturm abgedeckt wurde, durch Wasser in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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