Geld spare das Uernehmen dadurch nicht

Stadwerke-Kunden sollen Zählerstände übermitteln

Homburg. Stadtwerke-Kunden sollen in Teilen Homburgs künftig die Erdgas-, Strom- und Trinkwasserzähler selbst ablesen. Entsprechende Mitarbeiter, die das bisher getan haben, kommen nicht mehr vorbei, wie die Stadtwerke erklären.

Die Daten könnten per Internet, E-Mail oder mit Hilfe von Selbstablesekarten an die Stadtwerke übermittelt werden. Man schicke den Kunden die Spezialkarten mit Erklärungen und Hinweisen zu, in denen der Ablauf erläutert werde.

Was ist der Hintergrund? Sprecher Jürgen Schirra schildert: „Wir haben festgestellt, dass immer mehr Kunden Ihre Zählerstände per Mail oder mit dem Smartphone versenden, wenn vor Ort tagsüber niemand erreichbar war und eine Karte im Briefkasten lag, mit dem Hinweis, dass ein Ableser vor Ort war.“ Sehr positive Erfahrungen habe man letztes Jahr mit der Selbstablesung in der Westpfalz gemacht. Bei Mitbewerbern „ist ausschließlich die Selbstablesung fester Vertragsbestandteil“, sagt Schirra. Nach seiner Darstellung spielen Spareffekte bei der Maßnahme keine Rolle: „Eigenes Personal sparen die Stadtwerke durch eine Selbstablesung ihrer Kunden nicht ein. Die Ablesung erfolgte und erfolgt über beauftragte Unternehmen.“ Wenn sich die positiven Erfahrungen mit der Selbst­ablesung fortsetzten, werde man diese schrittweise auf das komplette Versorgungsgebiet (von Ingweiler im Süden bis Brücken im Norden) ausweiten.

www.stadtwerke-homburg.de

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