Klimadiskussion in Homburg

Kein Notstand, aber mehr Klimaschutz

Den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken, das ist einer der Aspekte des Klimaschutzkonzeptes, das im Homburger Stadtrat diskutiert wurde – dessen Beschluss wurde allerdings verschoben.FOTO: Thorsten Wolf

Homburg. Der Homburger Stadtrat diskutierte über ein Maßnahmenpaket, es wurde aber noch nicht beschlossen.

Nein, einen Klimanotstand wird die Stadt Homburg nicht ausrufen. Stattdessen hat der Homburger Stadtrat anlässlich seiner jüngsten Sitzung ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Umweltschutz diskutiert. Auslöser für diese Diskussion war ein Antrag der Fraktion der Grünen in der vorvergangenen Sitzung – da sollte Homburg tatsächlich den Klimanotstand ausrufen. Mit diesem Ansinnen konnten sich die Grünen damals allerdings nicht durchsetzen, man einigte sich vielmehr darauf, ein konkretes Maßnahmenpaket, nun als gemeinsamer Antrag von Grünen und SPD in den Rat eingebracht, auf den Weg zu bringen (wir berichteten).

Eben dieses Paket stand nun zur Beratung an, den anderen Ratsfraktionen vorgestellt vom stellvertretenden Grünen-Fraktionsvorsitzenden Marc Piazolo. Unter dem Antrags-Titel „Mehr Klimaschutz in Homburg“ nannte Piazolo hier folgende Ziele: ein Klimaschutzkonzept bis zum 31. Dezember 2020, ein Mobilitätskonzept mit besonderem Blick auf den Öffentlichen Personennah- und Radverkehr, eine Ausweitung und Pflege von Grünflächen in der Stadt sowie ein Energiemanagement für die städtischen Gebäude.

Auch auf der Agenda: die Entwicklung Homburgs zur Modellregion für die Brennstoffzellen-Technik, die Einrichtung von Wasserstoff-Tankstellen und nachhaltiges Handeln der Stadtverwaltung. Über alle Maßnahmen beim Klimaschutz seitens der Stadt und stadteigener Gesellschaften solle zudem, auch mit dem Zweck einer Vorbildfunktion, einmal im Jahr öffentlich berichtet werden.

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