Fridays for Future

Für den Klimaschutz durch Homburg

Rund 230 Demonstranten machten bei der ersten „Fridays for Future“-Veranstaltung in Homburg ihrem Unmut über Umweltsünden Luft.FOTO: Thorsten Wolf

Homburg. Gut 200 Schüler, Studenten und weitere Umwelt-Aktive waren bei der ersten „Fridays for Future“-Veranstaltung in Homburg dabei. Sie machten ihrem Unmut über Umweltsünden auch vor dem Rathaus Luft.

Nun ist die Bewegung „Fridays for Future“ auch in Homburg angekommen: Zum Wochenende hatten sich zwischen 200 und 230 Studentinnen und Studenten, Schülerinnen und Schüler zusammen mit weiteren für die Umwelt Aktiven aufgemacht, um ihre Botschaften vom Christian-Weber-Platz aus über die Talstraße bis hin zum Homburger Forum zu tragen. Auf der Strecke und vor dem Sitz des Homburger Rathauses und des saarpfälzischen Landratsamtes skandierten die Teilnehmer immer wieder auch „Wir sind hier, wir sind laut – weil ihr uns die Zukunft klaut“. Ob in den beiden Verwaltungen viele den dann folgenden Reden wirklich folgten, ist nicht überliefert.

Die „Fridays for Future“-Aktivisten um Organisator Max Meissauer machten auf jeden Fall unüberhörbar klar, worum es ihnen ging. Und die zentralen Themen drehten sich dabei nicht nur um den Umweltschutz selbst – das machte schon das Leitbild der von der „Fridays for Future“-Hochschulgruppe der Universität der Saarlandes organisierten Demonstration klar: „March for Science“ in Kombination mit dem Slogan „Gegen Fake News beim Klimawandel“ war eine klare Ansage an die, die aus Sicht der Umweltschützer mit falschen Fakten Politik machten. „Gegen Fake News lohnt es sich, genauso auf die Straße zu gehen. Ja, ich halte es sogar für meine Pflicht“, so Studentin Marlene Schädler als Vertreterin der Hochschulgruppe – neben Jil Kalmes der Landesvertreterin von „Fridays for Future“ im Saarland, Professor Gerhard Wenz für „Scientists for Future“ und Dominik Schillo als Vertreter des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta) der Uni Saarland -, Rednerin des Vormittags.

„Leuten, die bewusst Fakten manipulieren und behaupten, es gebe keinen Klimawandel, sollten wir kein Gehör schenken.“ Dies machte Schädler aus ihrer Perspektive vor allem auch an den Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump und dessen Haltung zum Klimawandel fest. „Wenn wir jetzt nicht vor Panik und Wut explodieren, dann tut es bald unsere Erde.“

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