Sicherheitsbericht vorgestellt

Insgesamt weniger Straftaten in der Stadt Homburg

Homburg. Die Kriminalität in der Stadt Homburg ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Wurden 2017 noch 3152 Straftaten registriert, waren es im vergangenen Jahr 2842.

Schaut man auf den gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Homburg, zu dem seit vergangenem Oktober neben Homburg selbst, Bexbach und Kirkel neu auch Blieskastel, Mandelbachtal und Gersheim gehören, dann ging die Gesamtzahl der Delikte hier nach oben von 4328 (2017) auf 5207 im Vorjahr, 1215 Fälle davon entfallen aber auf den Bereich des jetzigen Reviers Blieskastel.

Diese und noch viele weitere Zahlen hatte Alexandra Besse, Leiterin der Polizeiinspektion Homburg, am Mittwoch ins Rathaus am Forum zum Sicherheitsgespräch mitgebracht, bei der sie die Kriminal- und die Unfallstatistik 2018 vorstellte. Dabei ging es ihr auch darum, das Gefühl für die Sicherheitslage mit „Zahlen, Daten und Fakten“ zu untermauern.

Besse griff dabei für die Stadt Homburg einzelne Bereiche beispielhaft heraus. So habe es etwa bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung eine Zunahme um 25 Prozent gegeben, einen Anstieg von 36 auf 45 Fälle. Ein Grund dafür: Durch einen neuen Paragrafen würden Beleidigungen auf sexueller Grundlage nun der „sexuellen Belästigung“ zugeordnet. Zudem gab es in Homburg auch mehr Vermögens- und Fälschungsdelikte. Beim Dauerbrenner Wohnungseinbrüche gab es 2018 in Homburg im Vergleich zu 2017 eine leichte Steigerung von 65 auf 72. Allerdings lag man 2016 noch bei 86. Blickt man auf die Straftaten gegen das Leben, also etwa Totschlag und Mord, wurde 2018 im Stadtgebiet genau ein Fall registriert. Im Januar war damals ein Lkw-Fahrer tot auf dem Rastplatz Homburg aufgefunden worden.

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