Erich Hein gestorben

Erich Hein im Alter von 85 Jahren gestorben

Erich Hein mit dem Bundesverdienstkreuz. FOTO: Thorsten Wolf

Schwarzenacker. Der langjährige Homburger Kommunalpoliker und frühere Grundschullehrer Erich Hein ist tot. Er starb in der vergangenen Woche in Schwarzenacker im Alter von 85 Jahren.

 Erich Hein war mit seinem Geburtsort Schwarzenacker, aber auch mit Einöd fest verwurzelt. Sein Wirken galt der Kommunalpolitik und dem Vereinsleben, hierbei insbesondere der CDU und dem Tennisclub Saarpfalz. Bereits früh war er in den politischen Gremien aktiv, so kandidierte er 1968 für den Gemeinderat für die damals noch selbstständige Gemeinde Einöd und war bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 Fraktionssprecher der CDU. Im Anschluss rückte Hein in den Homburger Stadtrat, dem er bis 1995 angehörte. Viele Jahre führte er als Vorsitzender den CDU-Ortsverband Einöd, anschließend den von ihm gegründeten Ortsverband Schwarzenacker. Außerhalb der Politik stand Hein dem Tennisclub Saarpfalz vor. Er trat als Büttenredner bei der Homburger Narrenzunft auf, sang in der Sängervereinigung Homburg und dem Club der Schlossbergsänger. Seine große Liebe galt dem Kochen. So gehörte er als begeisterter Hobbykoch dem Club „Chuchi Karlsberg“ an. Er war ausgewiesener Kenner und Liebhaber der römischen Ausgrabungen in Schwarzenacker, wo er früher als Gästeführer mit zahlreichen netten Anekdoten seine Zuhörer unterhielt.

Für sein ehrenamtliches Engagement über Jahrzehnte hinweg erhielt der über die Parteigrenzen hinaus beliebte Tausendsassa im Jahr 2012 das Bundesverdienstkreuz. Damals danach gefragt, warum er nie den Weg in die „große Politik“ gesucht habe, sagte Erich Hein: „Ich wollte stets nah an den Menschen sein und mich vor Ort einbringen. Das konnte ich in der Kommunalpolitik am besten.“

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