Die beste Klasse Deutschlands

Bauchkribbeln für die 7eu im Superfinale

Annika und Sophia aus der Klasse 7eu vom Gymnasium Johanneum aus Homburg werden von ihren Fans lautstark zum Superfinale von „Die beste Klasse Deutschlands“ begrüßt. FOTO: KiKA/Melanie Grande

Homburg. Die 7eu des Homburger Johanneums ist bei der TV-Quizshow „Die beste Klasse Deutschlands“ auf Platz drei gelandet. Um die 1200 Klassen hatten sich für diese Staffel des Wettbewerbs beworben.

Es war knapp, haarscharf, ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Eine Stichfrage gab am Ende den Ausschlag für die 7eu des Homburger Gymnasiums Johanneum. Doch die Gegner entschieden diese für sich, sonst hätten die Homburger noch weiterkämpfen können bei „Die beste Klasse Deutschlands“, wären in der Endrunde der letzten zwei des Superfinales der TV-Quizshow gelandet. So war es schließlich Platz drei für die Homburger Schüler. Trotzdem: „ziemlich krass“, findet Anna. „Natürlich freuen wir uns.“ Können sie auch, denn immerhin hatten sich für die aktuelle Staffel des Wettstreits um die 1200 Klassen beworben, 32 von ihnen konnten sich für einen der Startplätze qualifizieren.

Zwei K.o.-Runden hatten die Homburger bereits erfolgreich überstanden, waren dazu ins Studio nach Köln gereist, hatten dort Fragen und Experimente aus unterschiedlichen Wissensbereichen: Natur und Umwelt, Sport, Musik, Erdkunde oder Essen und Trinken beantwortet, vor Aufregung gezittert, Daumen gedrückt, gejubelt. Bis dann feststanden: Sie sind wirklich unter den besten vier, kommen ins Superfinale, haben eine richtig gute Chance auf den Gesamtsieg.

 Am vergangenen Freitag haben sie dann zusammen beim Klassenfest in Bierbach die vorletzten Sendung geschaut: das Wochenfinale, in dem sie gegen drei andere siegreiche Klasse bestehen mussten. Und obwohl die Dreharbeiten natürlich schon längst vorbei waren, obwohl jeder der Mädchen und Jungen wusste, wie es gelaufen war: Die Spannung war auch am Freitagabend riesengroß. Mitgefiebert haben sie zusammen mit ihren Eltern, geschrien vor Erleichterung, als sie weiterkamen. „Ich habe die Aufregung wie im Studio gespürt“, sagt Anna, die unserer Zeitung hinterher ein bisschen berichtet. „Sie haben zugeschaut, als wüssten sie nicht, wie es ausgeht“, berichtet auch Vera Backes, ihre Mutter.

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