Stadtrat hat entschieden

Jägersburg soll Schmuckstück werden

Das Naherholungsgebiet Jägersburg, hier der Schlossweiher, gehört zu den touristischen Attraktionen Homburgs und soll nun in Etappen aufgewertet werden. Vor 260 Jahren war diese Gegend schon einmal eine besondere Attraktion. Allerdings damals nur für den Adel.  FOTO: Thorsten Wolf

Jägersburg. Der Ortsrat hatte sie schon lange angemahnt, jetzt werden sie umgesetzt: die Maßnahmen zur Verschönerung der Weiherlandschaft.

Der Schlossweiher, der Brückweiher, die Gustavsburg, der Möhlwoog – sie alle bilden zusammen das Naherholungsgebiet Jägersburg. Drumherum hat sich mit den Jahren einiges an Infrastruktur gebildet, vom Kletterpark über verschiedenste Gastronomie bis hin zu einem Hotel. Nun könnte man meinen, in Homburgs Schatzkästchen sei alles in bester Ordnung. Doch nicht zuletzt der Jägersburger Ortsrat hatte in den zurückliegenden Jahren immer wieder dringende Aufwertungen und Instandsetzungen angemahnt. Dabei ging es ganz vorneweg um die Parkplatzsituation und um den Zustand der Wege rund um die Weiher.

In der vergangenen Woche nun hat der Homburger Stadtrat ein millionenschweres „Konzept zur touristischen Inwertsetzung des Weiher-Ensembles“ auf den Weg gebracht. Mehr als 70 Seiten stark ist das Basis-Papier, das aufzeigt, was in den kommenden Jahren wo und wie gemacht werden soll. Aufgeschlüsselt sind die Maßnahmen in drei Phasen. In Phase 1 sollen die drängendsten Probleme angegangen werden – und solche, bei denen „keine gravierenden Konflikte mit Nutzern und Anliegern zu erwarten sind“, so die Stadtverwaltung in ihrer Beschlussvorlage.

Konkret soll es um die Sanierung und den Ausbau von Fuß- und Radwegen gehen. Auch soll die Infrastruktur für den Radfahrverkehr und den ÖPNV verbessert werden. Genannt werden einige Standorte für Fahrradabstellanlagen. Auch sollen die Parkplätze ausgebaut werden – im Bereich Brückweiher (Kletterpark), Möhlwoog, Schlossweiher und gegenüber des Hotels. Ein Parkleitsystem soll dann dafür sorgen, unötiges Suchen nach Abstellplätzen und damit unötigen Verkehr im Bereich des Naherholungsgebietes zu vermeiden.

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