Demnächst soll sie öffnen

Homburg bekommt eine Eishalle

In Homburg soll man demnächst in einer Eishalle Schlittschuhlaufen können.FOTO: picture-alliance/ dpa/dpaweb / Patrick Seeger

Homburg. Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen: Investor Tim Hönig will seine Halle in der Mainzer Straße noch im Januar öffnen. Er muss aber noch einige bauliche Auflagen erfüllen.

Eislaufen kann man im Saarland schon seit vielen Jahren nicht mehr. Die Hallen in Saarbrücken und Dillingen sind seit langem geschlossen. Eine Ausnahme sind die kleineren Bahnen, die zum Beispiel für ein paar Wochen auf Weihnachtsmärkten angeboten werden. Seit Jahren ist beispielsweise die Bahn in Homburg beim Weihnachtsdorf auf dem Christian-Weber-Platz richtig voll. Das Wetter muss jedoch mitspielen, schließlich läuft man unter freiem Himmel. Zugefrorene Seen und Teiche, auf denen man seine Runden drehen könnte, gibt es angesichts milder Temperaturen und Vorschriften auch so gut wie nicht. Wer sich auf Schlittschuhen austoben möchte, der fährt etwa nach Zweibrücken.

Nun soll in wenigen Tagen in Homburg eine Eishalle eröffnen, ziemlich zentral in der Innenstadt in der Mainzer Straße. Dort, wo früher ein Autohaus untergebracht war. Dahinter steht der Investor Tim Hönig, gebürtiger Saarbrücker, Geschäftsführer einer IT-Firma in St. Ingbert, die Lösungen für Arztpraxen und Kliniken anbietet. Überhaupt ist er in der Nachbarstadt ziemlich rührig. Die Umbaumaßnahmen an der Halle in Homburg seien bereits weit fortgeschritten, sagte er unserer Zeitung. Er hoffe, dass die Eisbahn noch im Januar eröffnen könne. Als Termin peilt er dafür vorsichtig den 24. Januar an.

Geplant sind in dem 1500 Quadratmeter großen Gebäude zwei Eisflächen, die größere mit 25 mal 15 Metern sei dabei fürs Schlittschuhlaufen gedacht, auf der anderen, sechs mal 25 Meter groß, könne man Eisstockschießen. Genutzt werden könnten diese Eisflächen parallel.

top