Neue Regelung in Homburg

Auf dem Fahrrad durch die Fußgängerzone

Teile der Fußgängerzone in Homburg werden für den Radverkehr freigegeben. Christian Bauer (links) und Ralf Forster vom Baubetriebshof sind hier im Einsatz, um entsprechende Hinweisschilder aufzustellen. FOTO: Jan Emser

Homburg. In der Homburger Fußgängerzone muss man sich auf Veränderungen einstellen. Am Donnerstag, 15. August, ein verkaufsoffener Feiertag in der Stadt, werden Teile der Fußgängerzone nämlich in einem symbolischen Festakt um 14 Uhr für den Radverkehr freigegeben.

Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Bürgermeister Michael Forster werde die offizielle Freigabe vornehmen. Mitwirkende am Aktionstag sind Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC mit einem Infostand, die Radlerfreunde Homburg mit einem interaktivem Angebot – zum Beispiel einem Fahrradcheck –, die Vollzugspolizei sowie Mitarbeiter der Ortspolizeibehörde. Die Infostände befinden sich in Höhe des Gebäudes der ehemaligen Passage Schreiner.

Die Straßenverkehrsstelle der städtischen Ortspolizeibehörde habe in Zusammenarbeit mit der Straßenverkehrsbehörde des Saarpfalz-Kreises sowie der Vollzugspolizei beschlossen, den Teil der Eisenbahnstraße zwischen der Sieberstraße bis hin zur Talstraße für Fahrradfahrer freizugeben. Dazu würden nun zusätzliche Schilder aufgestellt. Die Fußgängerzone behalte aber in erster Linie ihre Funktion als Bereich für Fußgänger. Die Freigabe für den Radverkehr stellt insofern eine Ausnahmeregelung dar, machte die Stadt klar.

Auf die Passanten müssen Radfahrer jederzeit Rücksicht nehmen, diese dürften weder gefährdet noch behindert werden. Für den Radverkehr bedeute dies, vorausschauend und langsam zu fahren und die Geschwindigkeit den Fußgängern anzupassen. Bei Engstellen seien Radfahrer verpflichtet, ihr Gefährt zu schieben. Die Straßenverkehrsstelle werde die Öffnung der Fußgängerbereiche überwachen, auch auf Grundlage von Berichten der Vollzugspolizei, die Ergebnisse auswerten und gegebenenfalls Anpassungen beziehungsweise weitere Maßnahmen vornehmen, kündigte die Stadt an.

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