Jetzt kann man Anträge stellen

Neue Förderrunde für Demokratie-Projekte

Homburg/Bexbach/Kirkel. Jetzt kann man sich wieder bewerben: Die erste Förderrunde der „Partnerschaft für Demokratie“ des Saarpfalz-Kreises für das Jahr 2020 startet. Darauf weist die Kreisverwaltung hin. Seit dem Jahr 2016 engagiere sich der Kreis bereits im Bundesprogramm „Demokratie leben!

“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ des Kreises stehe aller Voraussicht nach auch in der nächsten Förderphase von 2020 bis 2024 Geld bereit, um Engagement zu fördern, Präventions- und Aufklärungsarbeit zu leisten und nachhaltige Strukturen der Auseinandersetzung mit demokratiegefährdenden Tendenzen aufzubauen.

Im Zentrum der Partnerschaft: das produktive nachhaltige Zusammenwirken von Akteuren im Landkreis. Gibt es die Mittel für das Jahr 2020 – vorbehaltlich der endgültigen Mittelzuweisung des Bundes – für Projektförderungen, dann kann man sich dafür bewerben. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Träger, die mit Bürgern aus dem Saarpfalz-Kreis Projekte zur Demokratieförderung, Extremismusprävention, interkulturellen Begegnung und anderes umsetzen möchten. Dabei steht Interessenten die Koordinierungs- und Fachstelle im Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel beratend und begleitend zur Seite. Über die Anträge entscheidet ein Begleitausschuss, der mehrheitlich mit Vertretern der Zivilgesellschaft besetzt sei.

Nachdem im Jahr 2019 in drei Förderrunden bisher zwölf Projekte bewilligt wurden und aktuell zum Teil noch umgesetzt werden, besteht im Zeitraum vom 1. November bis 1. Dezember 2019 erneut die Möglichkeit, Projektanträge einzureichen. Entsprechende Unterlagen können beim federführenden Amt oder der Koordinierungs- und Fachstelle angefordert werden.

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