Ein neuer Lebensabschnitt

Jetzt beginnt die schönste Zeit im Leben

Johannes aus Hamburg rieb sich die Augen: Stand da Homburg oder Hamburg auf der Zulassung? Emily aus Köln fühlt sich schon wohl in Homburg. FOTO: Christine Maack

Homburg. Über 300 junge Leute beginnen ihr Studium in Homburg. Nach der Begrüßung im Hörsaal waren sich alle einig: Homburg wird super.

Als Johannes seinen Zulassungsbescheid für das Medizinstudium bekam, stand da nicht „Hamburg“ sondern „Homburg“. Er habe sich die Augen gerieben und erst mal richtig draufgucken müssen, sagt der junge Mann aus Hamburg: „Aber ganz ehrlich, enttäuscht war ich nicht. Ich hatte zwar als ersten Wunsch Hannover angegeben, aber ich glaube, jedem, der Medizin studieren möchte, ist der Ort erst einmal egal. Hauptsache, man hat einen Platz für sein Wunschfach bekommen.“

Emily, die aus der Nähe von Köln kommt, gab auch zu, dass Homburg nicht ihre erste Wahl war, findet die Stadt nach den ersten Erkundungstouren aber „total süß und sympathisch“. Sie ist sicher, dass sie sich in Homburg wohlfühlen wird und freut sich, dass das Studium nun beginnt. Paulina aus Dortmund ist zufrieden, dass sie einen der begehrten Zahnmedizin-Studienplätze bekommen hat, egal wo: „Die Homburger Zahnmedizin ist sehr klein, aber das stört mich nicht, im Gegenteil. Ich finde, eine Kleinstadt wie Homburg und eine Fakultät ohne Massenbetrieb haben große Vorteile.“

Die traditionelle Begrüßung der „Erstis“, wie die Erstsemester liebevoll genannt werden, übernahm wieder der Dekan, Professor Michael Menger. Er ging mit Humor und der üblichen Ironie auf die geschichtlichen Hintergründe Homburgs ein und erwähnte berühmte Saarländer und Pfälzer, die aus der näheren Umgebung stammen, von Rockefeller über Eisenhower bis Trump. Was die jungen Leute im Hörsaal durchaus beeindruckte.

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