Einschulung

Ein wichtiger Tag für Eltern und Kinder

Marlon und Manuel freuen sich mit ihren Müttern auf die Schule. Beide sind schon Freunde und werden jetzt noch neue Freunde finden. FOTO: Christine Maack

Beeden. Beim Schulanfang sind die Eltern meistens aufgeregter als die Kinder. Stellvertretend für die Homburger Grundschulen waren wir diesmal in Beeden dabei, als die Erstklässler mit den Schultüten aufgerufen wurden.

Die Schule ist kein Jammertal, sondern ein Vergnügen. Jedenfalls bekam man diesen Eindruck bei der Einschulung am Montagmorgen, dem Tag des Schulanfangs im Saarland. Zumindest, was die Grundschule Beeden anbelangt, denn da versprach der neue stellvertretende Schulleiter Johannes Ruppert den Kindern wunderbare Zukunftsaussichten: „Ihr werdet bei uns das Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, wir werden Ausflüge machen, Feste feiern, Theater spielen und Spaß haben.“

Dass man Spaß haben und Theater spielen kann, bewiesen eindrucksvoll die Dritt- und Viertklässler, die auf dem Schulhof der Beeder Grundschule für die 24 Schulneulinge ein kleines Theaterstück aufführten, das sie in ihrer Freizeit eingeübt hatten. Die Präsentation sollte die Aufregung dämpfen, doch die war, wie ein Vater bemerkte, „bei den Eltern vermutlich größer als bei den Kindern“.

Am Ende wurden die Erstklässler einzeln mit Vornamen aufgerufen, sie mussten vortreten und wurden von einem „alten Hasen“ aus der dritten oder vierten Klasse in Empfang genommen und in die Klasse geführt – mitsamt einem Namensschildchen. Und dann begann ganz langsam der Ernst des Lebens, aber eben nur ganz langsam, denn die neue Lehrerin stellte sich erst einmal vor, sie musste gleichzeitig auch ein bisschen trösten und auf das eine oder andere weinende Kind Rücksicht nehmen.

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