Silvesterknaller

Böller nervten Erbacher Anwohner

Nicht nur die Verletzungsgefahr durch Explosionen, auch die Feuergefahr ist groß, wenn ein fehlgeleiteter Böller auf brennbares Material trifft. FOTO: dpa / Boris Roessler

Homburg. Silvester machte nicht überall gute Laune, vor allem dort nicht, wo es schon am Nachmittag ununterbrochen auf der Straße krachte.

Silvester ist nun schon über eine Woche vorbei, aber die Erinnerung daran noch lange nicht. Jedenfalls nicht beim Ehepaar Schöffler aus Erbach, das in erster Linie mit Empörung an den 31. Dezember denkt.

„Am Silvester-Tag gegen 15 Uhr nachmittags entfachte in Erbach im Umkreis von Hochrech und Torweg ein dortiger Anwohner mit vier bis fünf angereisten Mitstreitern ein Lagerfeuer vor den Garagen im Torweg“, schildert Ellen Schöffler den Vorfall unserer Zeitung, „als wäre das offene Feuer nicht schon beängstigend genug, kam dann eine pausenlose Ballerei mit Knallern und Raketen hinzu.“

Nach den Schilderungen der Anwohnerin nahm der Lärm kein Ende, im Abstand von fünf bis zehn Minuten sei den ganzen Nachmittag über ein Kracher nach dem anderen gezündet worden. „Die Böller nebelten und stanken stark, beim Explodieren wackelten teilweise sogar die Fensterscheiben.“ Als es einigen Anwohnern zu bunt wurde, – nach Aussagen von Ellen Schöffler sollen vor allem kleinere Kinder ständig geweint haben –, wurde gegen 19 Uhr die Polizei gerufen.

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