Info beim Bockbieranstich

Karlsberg-Stern soll Comeback feiern

Bei allem modernen Antlitz durfte am Mittwochabend der traditionelle Bockbieranstich natürlich nicht fehlen. FOTO: Thorsten Wolf

Homburg. Wie Unternehmenschef Christian Weber beim Bockbieranstich vor geladenen Gästen erklärte, soll der Stern wieder das Produktdesign der Karlsberg-Biere prägen.

Der traditionelle Bockbieranstich der Karlsberg-Brauerei für geladene Gäste am Mittwochabend präsentierte sich in vielerlei Hinsicht im neuen Gewand: Zurückgekehrt ans große Festzelt am Homburger Forum sind die Zeiten vorbei, in denen diese Veranstaltung eher einem verspäteten Oktoberfest ähnelte. Von der ersten Minute an füllte Rockmusik – von Heart bis Journey – das Zelt, das sich in seinem Lichtdesign ausgesprochen modern präsentierte. Lichtinstallation im Zelt, am Zelt und auf dem Weg dahin sorgten zudem für einen sehr eigenständigen Charakter.

Endgültig vorbei auch die Zeiten, in denen Brauerei-Chef Christian Weber in seiner Präsentation vor allem viele Zahlen zum Unternehmensverbund nannte. Stattdessen gab es aus seinem Mund vor allem eines: Den Transport eines Gefühls, wohl durchaus im Sinne eines Aufbruchs zu verstehen, verbunden aber auch mit einer Rückbesinnung auf Vergangenes. Sinnbildlich hier: Die Ankündigung der Wiederkehr des traditionellen Karlsberg-Sterns als zentrales Markenzeichen und die Renovierung und Umwidmung der Alten Schlosserei der Brauerei zum multifunktionalen Veranstaltungsort, ganz in der Tradition des Schalanders.

Eben die Restaurierung der Alten Schlosserei stand zu Beginn des Abends im Mittelpunkt – als Mitarbeiter aus einigen Bereichen des Unternehmens als Teil der offiziellen Begrüßung der Gäste schilderten, warum sie sich abseits der täglichen Arbeit dazu entschlossen hatten, hier aktiv mitzuarbeiten. Stellvertretend Marvin Müller, Mitarbeiter im Bereich Gastronomievertrieb und Getränke-Fachgroßhändlerbetreuung: „Wir sind oft draußen und weiter weg unterwegs. Und wir erzählen immer, wie toll es im Saarland und generell in unserer Karlsberg-Brauerei ist. Jeder Prediger braucht aber seine eigene Kirche. Und deswegen war es ein großes Vergnügen, an dieser Gestaltung mitzuhelfen – weil wir nun dort einen Raum für alle haben.“

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