Frauen und Politik

Ausstellung und Film zu „Mütter des Grundgesetzes“

Homburg. „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“: So steht es im Grundgesetz, Art. 3 Abs. 2. Mit  der Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ erinnert Homburg an ein eher wenig bekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.

Dass der Gleichberechtigungsparagraf nämlich 1949 mit dieser klaren Formulierung im Grundgesetz festgeschrieben wurde, ist dem Einsatz von vier Frauen zu verdanken: Elisabeth Selbert, Helene Weber, Helene Wessel und Frieda Nadig. Sie gelten als „die Mütter des Grundgesetzes“, weil sie mit ihrem Einsatz im Parlamentarischen Rat erstritten hatten, dass die Gleichberechtigung im Gesetz verankert wurde - ein Meilenstein. Eröffnung der Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ ist am Mittwoch, 11. September, 18 Uhr, im Foyer des Sitzungstraktes im Forum, den Impulsvortrag hält Rita Gehlen. Die Schau ist vom 11. bis 20. September im Foyer des Forums in Homburg zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags, 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr.

Zu der Ausstellung im Forum findet begleitend ein Filmabend statt, am Mittwoch, 18. September . 18 Uhr, Sitzungssaal im Forum in Homburg. „Sternstunde ihres Lebens“, zeichnet die Geschichte der vier Frauen und ihres Einsatzes für den Gleichberechtigungsparagrafen nach. Der Film ist prominent besetzt mit Iris Berben in der Hauptrolle als Eliabeth Selbert, in weiteren Rollen Anna Maria Mühe, Walter Sittler und Max von Thun. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung: Telefon (0 68 41) 1 04 71 38 oder per E-Mail unter frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.

(jen)
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