Feuerwehreinsatz in Homburg

Rauchmelder verhinderte wohl Schlimmeres

FOTO: dpa / Carsten Rehder

Erbach. Dass Rauchmelder Leben retten, zeigt in den Augen der Homburger Feuerwehr ein Einsatz vom Dienstag, 5. November. Da wurden die Einsatzkräfte um 22.48 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in der Steinackerstraße alarmiert, weil im dritten Obergeschoss, dem Dachgeschoss, ein Rauchmelder hörbar ausgelöst hatte.

Man habe im Treppenhaus auch einen Brandgeruch festgestellt, die Wohnung sei aber verschlossen gewesen. „Umfassende Erkundungsmaßnahmen um das Gebäude ergaben, dass Licht brannte und kein Rauch direkt erkennbar war“, schreibt die Feuerwehr auf ihrer Website. Man habe zusammen mit der Polizei eine so genannte technische Türöffnung vorbereitet, während man sich parallel mit Wasser für ein Löschmanöver wappnete. Während des Türöffnungsversuchs habe der (unverletzte) Bewohner diese dann aufgemacht. Er habe geschlafen und gleich drei ausgelöste Rauchmelder nicht gehört. Ursache der Rauchentwicklung sei „mittlerweile stärkstens angebranntes Essen auf dem angeschalteten Herd“ gewesen. Ohne Rauchmelderalarm und Feuerwehreinsatz hätte das „eine deutlich dramatischere Wendung nehmen können“, so die Wehr.

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