A6-Anschluss Homburg

Drittes Ohr soll nächstes Jahr gebaut werden

Der bestehende Autobahnanschluss Homburg/Bexbach  soll ausgebaut werden. Das ist seit langem im Gespräch. Nun werden erst einmal Bäume gefällt. FOTO: Thorsten Wolf

Homburg/Bexbach. Ab heute laufen Rodungsarbeiten für den Ausbau des Parkplatzs und für Ausweichparkmöglichkeiten.

Während im Moment noch lautstark über eine Autobahnausfahrt Homburg-Ost gestritten wird, geht es an anderer Stelle jetzt los, mit Vorarbeiten zunächst. Es wird nämlich wohl ernst in Sachen Ausbau des bestehenden Autobahnanschlusses Homburg zur A6. Wie der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in Neunkirchen auf Anfrage mitteilt, wird daran ab Frühjahr beziehungsweise Sommer 2020 gebaut. Der Planfeststellungsbeschluss liege vor, so Klaus Kosok von der  LfS-Stabsstelle Kommunikation auf Anfrage unserer Zeitung. Das sei so, wie wenn ein Privatmann Baurecht für sein Haus erhalten habe, sozusagen die Baugenehmigung, erläuterte er.

Zuvor hätten die Unterlagen bei der Stadt offen gelegen im Auftrag des Ministeriums. Bis zum 1. Dezember hätten Einwendungen erhoben werden können, führte Jan Emser von der Stadtpressestelle aus.  Die Unterlagen seien dann ans Verkehrsministerium als zuständige Planfeststellungsbehörde gegangen. Dem Bau steht nun offenbar nichts mehr im Wege.

Sichtbar wird der Start in die Bauarbeiten ab heute, Mittwoch, 6. Februar, wenn eine Firma im Auftrag des Saar-Forst-Landesbetriebs am Mitfahrerparkplatz auf der Bexbacher Seite sowie entlang der L 218 Bäume fällen wird.

top