6000 Tulpen sorgen für die passende Kulisse

Das deutsch-türkische Tulpenfest soll wieder zahlreiche Besucher in den Stadtpark locken. Foto: Jürgen Kruthoff/Stadt HomburgFOTO: Jürgen Kruthoff/Stadt Homburg

Homburg. Das deutsch-türkische Tulpenfest im Homburger Stadtpark soll wieder für eine Verbesserung des Dialogs sorgen.

(red) Auch in diesem Jahr findet im Homburger Stadtpark ein deutsch-türkisches Tulpenfest statt. Dabei stehen an diesem Sonntag, 23. April, - in der Türkei zugleich "Feiertag der Nationalen Souveränität und des Kindes" - beim ersten und nach wie vor einzigen Fest dieser Art in Deutschland einmal mehr deutsch-türkische Begegnungen und der "Dialog im Zeichen der Tulpe" im Mittelpunkt, wie es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung heißt.

Ausgerichtet wird die nunmehr fünfte Veranstaltung dieser Art vom Türkischen Elternbund Homburg und Umgebung mit der Kreis- und Universitätsstadt Homburg in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband für Sport und weiteren engagierten Partnern sowie mit tatkräftiger Unterstützung durch die Stadtwerke Homburg. Schirmherren des Festes sind in diesem Jahr Bundesminister Peter Altmaier und Arif Eser Torun, türkischer Generalkonsul für das Saarland und Rheinland-Pfalz. Beide werden das Fest um elf Uhr gemeinsam mit Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und im Beisein von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer eröffnen. Der Aktionsraum befindet sich zwischen drei ausgewählten, sowohl in Deutschland als auch in der Türkei heimischen Baumsolitären im Stadtpark. Um sie herum wurden bislang rund 6000 Tulpen gepflanzt, so dass ein rot-weißes Blumenmeer die passende Kulisse bilden soll. "Das deutsch-türkische Tulpenfest", so Nurettin Tan vom Türkischen Elternbund Homburg und Umgebung, "ist ein besonderes, kleines und persönliches Fest für alle mit kulinarischen Genüssen aus der osmanisch-türkischen und deutschen Küche, ausgewählten Kulturangeboten zum Mitmachen für Groß und Klein, türkischem Teegarten, Bühnenprogramm mit Tanz, Musik, Folklore, Sport und vielem mehr". Bei all dem wird ausdrücklich Wert darauf gelegt, dass Gemeinsamkeiten und Besonderheiten gleichermaßen hervorgehoben und die einzelnen Angebote und Programmpunkte vor diesem Hintergrund den Besuchern auch erklärt und persönlich vermittelt werden sollen.

Auch der Stadtverband für Sport unterstützt das Tulpenfest: "Wir fördern und unterstützen mit Hilfe der Vereine die Integration. In vielen Vereinen läuft dieses Miteinander ohne Probleme und schon viele Jahre lang", so Astrid Bonaventura, die Sportbeigeordnete der Stadt Homburg. Auch die Homburger Kulturgesellschaft beteiligt sich wie bereits im vergangenen Jahr an der Organisation des fünften Tulpenfestes - ist dieses nach den Worten des ehrenamtlichen Beigeordneten für Kultur und Tourismus, Raimund Konrad, doch auch "eine hervorragende Ergänzung zum städtischen Veranstaltungsangebot". Einen der Mittelpunkte des Festes bildet dabei der "Tulpenpavillon", wo über die in der Türkei Lale genannte Blume als verbindendes Symbol zwischen Morgenland und Abendland informiert wird und für einen guten Zweck blühende Erinnerungen in Form von Schnitttulpensträußen zum Verkauf angeboten werden.

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