Hier wird ein ganz neuer Weg beschritten

Das Gemeinschaftsgefühl in der Pfarrei soll weiter gedeihen

Das sind die Messdiener und die anderen Mitwirkenden des feierlichen Gottesdienstes zur Inkraftsetzung des neuen Pastoralkonzeptes. FOTO: Wolfgang Degott

Gersheim. Mit einem Festgottesdienst setzte die seit 2013 bestehende Gersheimer Pfarrei Heilig Kreuz ihr Pastoralkonzept in der Pfarrkirche St. Alban von Gersheim mit Pfarrer Krystian Scheliga, seinem Pastoral-Team und vielen anderen Mitwirkenden in Kraft.

Dabei sorgte ein Projektchor, bestehend aus Mitgliedern der Kirchenchöre von Gersheim, Niedergailbach, Reinheim und Rubenheim/Herbitzheim für den musikalischen Rahmen (Leitung: Jürgen Rabung) Die Orgel spielte Melanie Hesseler. Vier Jahre hatten sich hauptsächlich die Mitglieder des Pfarreirates bei Klausurtagen, Ratssitzungen oder in Arbeitsgruppen mit der Entwicklung des Konzeptes intensiv beschäftigt. Am Ende stand es mit der Vision und dem Wunsch, „mit einfacher Sprache, auf Augenhöhe, mit Achtsamkeit und Leichtigkeit in den Dialog mit den Menschen zu kommen.“ Die Pfarrei-Mitglieder wollen Menschen für den Glauben begeistern, glaubwürdig Zeugnis geben, Hoffnung ausstrahlen und auch kleine Anfänge würdigen. In Leitsätzen bekräftigen sie die Ziele, in der Kinder- und Jugendarbeit Neues auf den Weg zu bringen, ehrenamtlich Engagierte zu stärken und das Potenzial der Kindertagesstätten für die Gemeinden stärker ins Blickfeld zu rücken. Auch ihre Vorsitzende Melanie Hesseler zeigte sich froh und Zufrieden, dass es noch in dieser Legislaturperiode, die im November zu Ende gehen wird, vollendet werden konnte. Mit dem Plan, so Pastoralreferent Klaus Scheunig gebe sich die Pfarrei, zu der die Gemeinden Gersheim-Walsheim, Medelsheim-Utweiler, Reinheim-Niedergailbach und Rubenheim/Herbitzheim-Bliesdalheim mit Wolfersheim und Breitfurt, ihren neun Kirchen und zwei Kapellen mit rund 4500 Katholiken gehören, eine verbindliche Grundlage der Pastorale für die kommenden acht Jahre, die dann der nächste Pfarreirat in besonderer Weise zu verfolgen hat.

Viele Gläubige waren zu Beginn des Gottesdienstes noch wenig vertraut mit dem Begriff und mit der Bedeutung des Konzeptes für die Pfarrei. Doch Gestaltungselemente, wie etwa Interviews mit Menschen aus den Gemeinden zu Maßnahmen und Zielen, verdeutlichten auf lebendige Art und Weise, worum es geht. Und: es machte neugierig auf das, wie es weitergeht mit der Pfarrei. So wurde beim anschließenden ersten gemeinsamen Pfarreifest auch punktuell immer wieder über die Kirche vor Ort diskutiert.

Ein Fazit dieses besonderen Tages lautete zufrieden und hoffnungsfroh: Das Gemeinschaftsgefühl in der Pfarrei ist wieder gewachsen und miteinander geht vieles besser und leichter.

(ott)
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